Ein Koprolith besteht aus fossilen Kotballen von Tieren. In ihnen befinden sich z. B. unverdaute Nahrung, alte DNA oder Pollen. Damit lassen sich u. a. Ernährung, Lebensraum, Parasitenlast/Krankheiten vergangener Tiere rekonstruieren.
WeiterlesenKryptospezies
Kryptospezies sehen äußerlich fast gleich oder identisch aus, weisen aber genetisch oder in anderen biologischen Merkmalen signifikante Unterschiede auf. Diese Unterschiede können oft nur durch genetische Analysen oder andere wissenschaftliche Methoden erkannt werden. Aufgrund ihrer ähnlichen Erscheinung werden kryptische Arten oft leicht mit anderen Arten verwechselt oder übersehen.
WeiterlesenKryptozoologie
Die Kryptozoologie beschäftigt sich im Gegensatz zur wissenschaftlichen Zoologie mit Tieren, für deren Existenz es keine richtigen Beweise gibt. Dabei handelt es sich oft um Wesen aus der Mythologie und Volkskunde. Kryptozoologen gehen davon aus, dass Berichte über tierische Fabelwesen zum Teil auf bislang unentdeckte Tierarten (Kryptide) zurückzuführen sind.
WeiterlesenKupfersteinzeit
Die Kupfersteinzeit (auch Äneolithikum oder Chalkolithikum) ist eine Übergangszeit zwischen der Jungsteinzeit und der Bronzezeit. Sie erstreckt sich etwa von 4500 bis 3300 v. Chr., je nach Region. Die Kupfersteinzeit markiert den Beginn der Metallverarbeitung. In dieser Periode wurde erstmals Kupfer für Werkzeuge, Waffen und Schmuck verarbeitet.
WeiterlesenLauerjäger
Lauerjäger sind Tiere oder Pflanzen, die überwiegend still an einem Ort verharren und auf vorbeikommende Beutetiere warten, um sie überraschend zu überwältigen. Dabei nutzen viele Lauerjäger die Tarnung durch Nachahmung unbelebter Objekte oder harmloser Organismen (Mimese), um unbemerkt zu bleiben.
WeiterlesenLD50
LD50: Maß für die Giftigkeit eines Stoffes. Gibt an, welche Dosis nötig ist, um 50 % der Testorganismen zu töten. Je niedriger der Wert, desto giftiger der Stoff.
WeiterlesenLectotypus
Ein Lectotypus ist ein nachträglich aus einer Typusserie festgelegter namenstragender Typus, der zur Beschreibung einer Art verwendet wird. Voraussetzung für die Festlegung des Lectotypus ist, dass es sich um ein Exemplar handeln muss, das dem Erstbeschreiber der entsprechenden Art auch vorlag (Typusserie). Lectotypen können nur bei vor dem Jahr 2000
WeiterlesenLeimrute
Eine Leimrute dient dem Vogelfang. Dabei werden meistens Äste mit sogenanntem Vogelleim eingestrichen, einer zähen und klebrigen Masse, die früher aus reifen Beeren, Birnen- oder Pflaumensaft und Honig hergestellt wurde. Heute gibt es auch synthetischen Vogelleim. Setzt sich ein Vogel auf eine Leimrute, bleibt er daran kleben und stirbt qualvoll,
WeiterlesenLektotyp
Ein Lektotyp ist ein wissenschaftliches Exemplar, das nachträglich als das offizielle „Referenzexemplar“ einer Art festgelegt wird, wenn das ursprüngliche Typusexemplar (Holotyp) nicht eindeutig bestimmt oder verloren gegangen ist. Es dient dazu, die Art eindeutig zu definieren, damit andere Wissenschaftler genau wissen, welches Exemplar als Standard für diese Art gilt.
WeiterlesenLepidopterologe
Ein Lepidopterologe (Schmetterlingskundler) ist ein Wissenschaftler, der Schmetterlinge und Motten erforscht. Er untersucht ihre Lebensweise, Entwicklung, Verbreitung und Artenvielfalt.
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