Amphibien gehören zu den empfindlichsten Wirbeltieren der Erde – und zu den am stärksten gefährdeten. Als Frühwarnsysteme für den Zustand von Gewässern und ganzen Ökosystemen reagieren sie besonders rasch auf Umweltveränderungen. Heute gilt laut IUCN bereits 41 % aller Arten weltweit als bedroht.
Eine neue globale Analyse in Nature Reviews Biodiversity zeigt nun das ganze Ausmaß dieser Krise: Fast 800 Amphibienarten haben sich in den vergangenen 40 Jahren im Gefährdungsstatus verschlechtert. Gleichzeitig macht die Studie deutlich, dass gezielte Schutzmaßnahmen funktionieren, wenn sie konsequent umgesetzt werden: Paradox dabei: Obwohl Amphibien etwa ein Viertel aller weltweit bedrohten Wirbeltiere ausmachen, erhalten sie lediglich 3,4 % der globalen Schutzfinanzierung.
Vier Jahrzehnte des Rückgangs
Die neue Analyse von Amaël Borzée, Co-Vorsitzender der IUCN SSC Amphibian Specialist Group, und seinem internationalen Team wertet erstmals alle Veränderungen im IUCN-Bedrohungsstatus von Amphibien seit 1980 systematisch aus. Das Ergebnis zeigt einen deutlichen Abwärtstrend:
- 482 Arten verschlechterten sich zwischen 1980 und 2004,
- 306 weitere zwischen 2004 und 2022.
- Im selben Zeitraum verbesserten sich lediglich 35 Arten (1980–2004) und
- 86 Arten (2004–2022).
Damit hat sich der Status von 788 Arten verschlechtert, während sich nur 121 verbessert haben – ein Verhältnis von sechs zu eins.
Eine der wenigen positiven Veränderungen ist McCranies Raubfrosch: Die Art galt seit 2004 als ausgestorben (EX), wurde jedoch 2019 in vom Aussterben bedroht (möglicherweise ausgestorben) (CR(PE)) umgestuft, weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass irgendwo eine kleine Restpopulation überlebt.
37 Arten sicher ausgestorben – 187 vermutlich ausgestorben
Der Studie zufolge gelten 37 Amphibienarten sicher als ausgestorben, darunter der Wolterstorff-Molch (um 1979), die Goldkröte (1989) und der Glanzbaumsteiger (1992). Die tatsächliche Zahl dürfte höher liegen: 185 Arten werden in der Studie als vom Aussterben bedroht (möglicherweise ausgestorben) genannt; und laut der aktuellen IUCN Red List von 2025 sind es inzwischen sogar 187 Arten in der Kategorie CR(PE).
Zu diesen vermutlich verschwundenen Arten zählen etwa der australische Gelbpunkt-Glockenfrosch (Litoria castanea), zuletzt 2012 dokumentiert, und Rabbs Fransenzehen-Laubfrosch, dessen letztes bekanntes Individuum Toughie 2016 in menschlicher Obhut starb.
Warum Amphibien besonders bedroht sind
Amphibien gelten als die empfindlichste Wirbeltiergruppe, weil sie auf zwei intakte Lebensräume gleichzeitig angewiesen sind: Wasser für Fortpflanzung und Larvenentwicklung sowie feuchte, schattige Landhabitate für adulte Tiere. Viele Arten haben zudem extrem kleine Verbreitungsräume und hängen von speziellen Mikrohabitaten ab, etwa feuchter Laubstreu oder kühlen Verstecken zur Häutung und Temperaturregulation.
Die aktuelle Studie identifiziert vier zentrale Treiber des weltweiten Amphibienrückgangs:
1. Habitatverlust – die stärkste Faktor

(© Ramit Singal, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons)
Mit 2.684 betroffenen Arten ist Habitatverlust die Hauptursache der globalen Bestandsrückgänge. Er wirkt direkt tödlich, zerstört Mikrohabitate und führt langfristig zu genetischer Verarmung und sinkender Anpassungsfähigkeit. Zu den wichtigsten Formen zählen:
- Rodungen und Waldumwandlung: Verlust von Schatten, Feuchtigkeit und Struktur – lebenswichtig für viele Frösche und Salamander.
- Landwirtschaft (77 % der Arten betroffen): Monokulturen, Weidewirtschaft und Bewässerung trocknen Böden aus und fragmentieren Lebensräume.
- Gewässerumbau: Begradigungen, Staudämme und Trockenlegungen vernichten Laichplätze und verändern Mikroklimata.
- Infrastruktur: Straßen, Siedlungen und Energieanlagen zerschneiden Wanderwege und isolieren Populationen.
Der Verlust von Lebensraum trifft Amphibien besonders hart, weil sie sich oft nur über kurze Distanzen bewegen und keine Ausweichmöglichkeiten haben. Schon kleinräumige Eingriffe können ausreichen, um Lokalpopulationen dauerhaft zu zerstören.
2. Klimawandel – schleichender, aber enormer Stressfaktor
Laut Studie sind 845 Arten direkt vom Klimawandel betroffen. Als wechselwarme Tiere, die ihre Haut zum Atmen und zur Wasseraufnahme nutzen, reagieren sie extrem empfindlich auf Temperatur- und Feuchtigkeitsänderungen.
Der Klimawandel wirkt auf mehreren Ebenen:
- Hitzestress: Bereits geringe Temperaturanstiege können lebensbedrohlich werden, da Amphibien nur sehr enge Toleranzbereiche besitzen.
- Austrocknung: Längere Trockenphasen führen zu Wasserverlust, geringerer Überlebensrate der Eier und dem Ausfall ganzer Fortpflanzungszyklen.
- Verschobene Regenzeiten: Unregelmäßige Niederschläge stören Balz, Wanderungen und Laichplätze.
- Extreme Ereignisse: Hitzewellen, Dürren oder Starkregen wirken unmittelbar tödlich oder zerstören ganze Habitate.

(© böhringer friedrich, CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons)
Besonders stark betroffen sind Arten mit engem ökologischen Spielraum: tropische Endemiten, streng an bestimmte Mikrohabitate gebundene Arten sowie Amphibien der Gebirgs- und Hochlagen. Gerade Hochgebirgsarten sind auf kühle, feuchte Bedingungen spezialisiert, doch oberhalb ihrer Lebensräume gibt es kein „Ausweichen“ mehr. Sie gehören daher zu den ersten Arten, die klimatische Veränderungen unmittelbar spüren, und gelten in der Analyse als besonders verletzlich.
3. Krankheiten – eine globale Krise durch den Chytridpilze
Laut Analyse sind 880 Amphibienarten direkt von Krankheiten betroffen. Zusammen mit klimabedingten Stressfaktoren betrifft dies fast 29 % aller bedrohten Arten.

(© Atelopus chiriquiensis 108801, KUBI, Occurrence ID
b8bcb25c-b069-11e3-8cfe-90b11c41863e, CC BY 4.0, via GBIF)
Im Zentrum steht der Chytridpilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd), ergänzt durch den in Europa besonders gefährlichen Salamanderpilz B. salamandrivorans (Bsal). Gemeinsam verursachen sie eine der schwersten je dokumentierten Krankheitskrisen bei Wirbeltieren.
Die Krankheit zerstört die Hautstruktur, was bei Amphibien zum Zusammenbruch der Osmoregulation, Atemstörungen und letztlich Herzstillstand auslösen kann. Die Beschränkung vieler Arten auf ein kleines Habitat fördert die Übertragung der Krankheit. Weiterhin begünstigt die Klimaerwärmung das Pilzwachstum in bestimmten Regionen. Aufgrund des globalen Tierhandels hat sich der Erreger über mehrere Kontinente verbreitet.
Seit den 1990er-Jahren ist Chytridiomykose der Hauptgrund für Einstufungen in die höchsten Gefährdungskategorien (CR und CR(PE)). So konnte die Krankheit unter anderem beim Chiriquí-Harlekinfrosch 1993 und 1994 in Populationen nachgewiesen; bereits 1996 galt die Art als ausgestorben.
Auch eine Studie von Scheele et al. (2019) belegte, dass seit den 1970er-Jahren die Bestände von rund 500 Amphibienarten weltweit durch Bd enorm zusammengebrochen sind, viele davon irreversibel.
4. Verschmutzung & invasive Arten – zwei unterschätzte Treiber
Amphibien reagieren extrem empfindlich auf chemische Belastungen, da sie Schadstoffe direkt über ihre durchlässige Haut aufnehmen. Pestizide, Herbizide, Industriechemikalien, Düngemittel und Schwermetalle gelangen so unmittelbar in ihren Körper und wirken oft schon in niedrigen Konzentrationen toxisch.
Die Folgen sind vielfältig:
- gestörtes Hormonsystem und Beeinträchtigung der Entwicklung der Larven,
- Missbildungen der Gliedmaßen,
- geschwächtes Immunsystem und damit eine höhere Anfälligkeit für Krankheiten wie Bd und Bsal.
Auch wenn die aktuelle Studie keine genaue Zahl nennt, zeigt sie: Chemische Verschmutzung gehört zu den zentralen Zusatzbelastungen, die bereits geschwächte Populationen weiter destabilisieren.
Auch invasive Arten spielen eine zentrale Rolle im weltweiten Amphibienrückgang. Eingeschleppte Raubfische, Nordamerikanische Ochsenfrösche, aber auch verwilderte Katzen und Ratten fressen Eier, Kaulquappen oder ausgewachsene Tiere und konkurrieren um Nahrung und Lebensraum. Besonders problematisch sind Fische, die in ursprünglich fischfreie Berg- oder Waldgewässer eingesetzt werden – genau jene Lebensräume, die viele Amphibien für ihre Fortpflanzung benötigen.
Ein Beispiel aus der Studie zeigt, wie stark solche Eingriffe wirken können: Beim vom Aussterben bedrohten (CR) Spencer-Laubfrosch brach die Population massiv ein, weil Bach- und Regenbogenforellen fast den gesamten Nachwuchs fraßen. Erst als die invasiven Fische aktiv entfernt wurden, erholten sich lokale Populationen wieder – ein Beleg dafür, dass gezielte Maßnahmen gegen invasive Arten unmittelbare Artenschutzwirkung haben.

(© Jean-Marc Hero, CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons)
Erfolgsgeschichten: Was funktionierender Artenschutz leisten kann
Die Autorinnen und Autoren stellen fest: Der weltweite Amphibienrückgang ist kein unumkehrbarer Prozess. Dort, wo Schutzmaßnahmen konsequent umgesetzt werden, stabilisieren oder erholen sich Bestände nachweislich. Zwar betrifft das bisher nur einen kleinen Teil der Arten, doch die positiven Beispiele zeigen, dass Artenschutz wirkt. Besonders Indien, Costa Rica und Malaysia werden als Länder hervorgehoben, die große Fortschritte erzielt haben.
Melanophryniscus admirabilis – Bau eines Kraftwerks verhindert
Melanophryniscus admirabilis, einer Art aus der Gattung der Schwarzkrötchen, drohte das Aus, als in ihrem extrem kleinen Verbreitungsgebiet im Atlantischen Regenwald Südbrasiliens der Bau eines Wasserkraftwerks geplant wurde. Das Projekt hätte ihren gesamten Lebensraum überflutet. Nur durch wissenschaftliche Dokumentation, politisches Engagement, politischen Druck und Einschreiten von Naturschutzorganisationen wurde der Bau gestoppt und damit die Grundlage geschaffen, um erstmals gezielte Schutzmaßnahmen umzusetzen. Ohne diese Intervention wäre die Art wahrscheinlich verschwunden.

(© Ibere Machado, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons)
Darwin-Nasenfrosch: Notfallprogramm rettet Populationen
Auch beim südamerikanischen Darwin-Nasenfrosch, der als stark gefährdet (EN) gilt, zeigt sich die Wirkung schneller Maßnahmen. Als der Chytridpilz Bd in einem seiner letzten verbliebenen Rückzugsgebiete nachgewiesen wurde, wurde ein Rescue-Programm gestartet: Teilpopulationen wurden entnommen und in intensiver Haltung gesichert, um eine ex-situ-Arterhaltungsgruppe aufzubauen. Parallel wurde versucht, den Pilz in der Natur einzudämmen. Dieses Sofortprogramm hat möglicherweise verhindert, dass die Art regional ausstirbt.

(© Jalmonacida, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons)
Mehr als 51 % aller Statusverbesserungen seit 1980 gehen direkt auf solche gezielten Maßnahmen zurück. Besonders erfolgreich sind Projekte, die
- invasive Fische entfernen (z. B. beim Spencer-Laubfrosch),
- Habitatverlust stoppen,
- lokale Schutzgebiete einrichten,
- oder Handel und Nutzung regulieren.
Diese Beispiele machen deutlich: Wenn Schutzmaßnahmen konsequent umgesetzt werden, können selbst stark bedrohte Arten eine realistische Chance auf Erholung haben.
Moderne Werkzeuge und internationale Zusammenarbeit
Die Studienautoren betonen: Moderner Amphibienschutz funktioniert heute nicht mehr über isolierte Projekte. Krankheiten, Klimawandel oder Lebensraumverlust machen nicht an Ländergrenzen halt; entsprechend braucht es globale Strategien, kombiniert mit Werkzeugen, die Prioritäten klar benennen und knappe Ressourcen gezielt lenken.
Um diese strategische Arbeit zu ermöglichen, stützt sich der internationale Artenschutz inzwischen auf mehrere zentrale Instrumente:
- Threatened Amphibian Landscapes (TAL)
Identifizieren Regionen, in denen Schutzmaßnahmen besonders wirksam sind und wo Investitionen den größten Effekt erzielen. - Highly Threatened Genera
Lenken den Blick auf ganze Gattungen mit vielen bedrohten Arten – ein Ansatz, der Schutz über ganze evolutionäre Linien ermöglicht. - Key Biodiversity Areas (KBA)
Weltweit anerkannte Hotspots der Artenvielfalt. Sie markieren Gebiete, in denen Schutzgebiete besonders großen Nutzen bringen – oft Regionen mit vielen endemischen Amphibien. - IUCN Red List Index
Zeigt langfristige Trends: Verbessert sich der Gefährdungsstatus einer Artengruppe oder verschlechtert er sich? - IUCN Green Status of Species:
Bewertet nicht nur das Risiko, sondern auch das Erholungspotenzial einer Art sowie Fortschritten durch Wiederansiedlungen oder verbessertes Management.
Diese Werkzeuge bilden gemeinsam den strategischen Rahmen des modernen Artenschutzes: Sie benennen Prioritäten, ermöglichen eine effiziente Verteilung begrenzter Mittel und machen Fortschritte messbar.
Doch so wirkungsvoll diese Instrumente sind, ohne globale Kooperation können sie ihr Potenzial nicht entfalten. Lokale Maßnahmen allein reichen nicht aus, um den weltweiten Rückgang von Amphibien aufzuhalten.

(© Davidvraju, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons)
Ein zentrales Dach bildet das Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework (KM-GBF). Es definiert globale Ziele für den Erhalt der biologischen Vielfalt und dient Staaten, Forschungseinrichtungen und NGOs als gemeinsamer Handlungsrahmen.
Damit Amphibien eine reale Chance auf Erholung haben, braucht es:
- international abgestimmte Strategien,
- den Austausch von Wissen,
- koordinierte Maßnahmen gegen Krankheiten und invasive Arten,
- und eine globale Priorisierung der verfügbaren Ressourcen.
Die bisherigen Erfolge zeigen, dass gezielter Artenschutz wirkt. Doch erst durch konsequente internationale Zusammenarbeit können erfolgreiche Maßnahmen skaliert und weltweite Trendwenden erreicht werden.
Amphibien sind in der Krise, aber nicht hoffnungslos
Die neue Analyse zeigt klar: Amphibien sind weltweit in der Krise. Rückgänge ziehen sich durch alle Regionen, und zentrale Bedrohungen wie Klimawandel, Krankheiten und Lebensraumverlust verstärken sich gegenseitig. Damit steht nicht nur eine Tiergruppe unter Druck, sondern die Stabilität ganzer Ökosysteme gerät ins Wanken.
Doch die Studie macht auch deutlich, dass Artenschutz wirkt, wenn er konsequent umgesetzt wird. Überall dort, wo Lebensräume geschützt, invasive Arten entfernt oder Krankheitsrisiken reduziert wurden, konnten sich Bestände erholen.
Was fehlt, ist vor allem der großflächige Einsatz erfolgreicher Maßnahmen, ausreichend Finanzierung und eine internationale Koordination. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, gibt es für Amphibien eine realistische Chance auf Erholung.
Quellen
- Borzée, A., Prasad, V. K., Neam, K., et al. (2025). Conservation priorities for global amphibian biodiversity. Nature Reviews Biodiversity. https://doi.org/10.1038/s44358-025-00101-5
- Nitnaware, H. (2025, 27. November). Amphibians see steep global decline: Study finds 788 species in decline over four decades. Down To Earth. https://www.downtoearth.org.in/wildlife-biodiversity/amphibians-see-steep-global-decline-study-finds-788-species-in-decline-over-four-decades
- Scheele, B. C., Pasmans, F., Skerratt, L. F., et al. (2019). Amphibian fungal panzootic causes catastrophic and ongoing loss of biodiversity. Science, 363(6434), 1459–1463.
https://doi.org/10.1126/science.aav0379 - Wong, C. (2023, 4. Oktober). These 10 amphibian species are giving us life. Re:wild.
https://www.rewild.org/blog/these-10-amphibian-species-are-giving-us-life - Wren, S. (2025, 20. November 20). New global review finds conservation wins show a path forward. IUCN SSC Amphibian Specialist Group. https://www.iucn-amphibians.org/new-global-review-finds-conservation-wins-show-a-path-forward/
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