chatham-glockenhonigfresser / Anthornis melanocephalus

Chatham-Glockenhonigfresser

Gründe für das Aussterben unklar Ohne ersichtlichen Grund verschwand der Chatham-Glockenhonigfresser von den zu den Chathaminseln gehörenden Inseln Mangere Island, Little Mangere Island und Chatham Island. Die Inseln befinden sich östlich der Südinsel Neuseelands. Da keine Vogelart einfach so ausstirbt, erwägt die Weltnaturschutzorganisation IUCN als Gründe für das Verschwinden des

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Cuscus Orientalis

Telefomin-Kuskus

Telefomin-Kuskus: Von sechs Typusexemplaren bekannt Der in Papua-Neuguinea heimische Volksstamm der Telefol kannte den Telefomin-Kuskus, ein Kletterbeutler der Gattung Kuskus (Phalanger), schon sehr lange. Wissenschaftlich beschrieben wurde die Tierart erst 1987, nachdem der australische Zoologe Tim Flannery 1985 und 1986 sechs Tiere gesammelt hatte. Der heute wahrscheinlich ausgestorbene Telefomin-Kuskus trägt

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Hylobates lar

Yunnan-Weißhandgibbon

Auf der Suche nach dem Yunnan-Weißhandgibbon Der Schweizer Primatologe Thomas Geissmann unternahm im November 2017 mit seinem Team eine Expedition, um den Yunnan-Weißhandgibbon zu suchen – ohne Erfolg. Die Ergebnisse hat er im Projektbericht Auf der Suche nach Chinas letzten Weißhandgibbons zusammengefasst. Seit Ende der 1980er-Jahre vermuten Experten, dass der

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riesenalk / Pinguinus impennis

Riesenalk

Die Insel der Pinguine – Vom Aussterben des Riesenalks Der Riesenalk war ein großer, flugunfähiger Seevogel, dessen Erscheinung den Pinguinen der Südhalbkugel stark ähnelte. Einst bevölkerte er den Nordatlantik in Millionenstärke. Archäologische und historische Funde belegen, dass die Art über Jahrtausende hinweg gejagt wurde – bereits vor über 100.000 Jahren

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reunion-riesenschildkroete / Cylindraspis indica

Réunion-Riesenschildkröte

Reunion-Riesenschildkröte: Ihr Fleisch galt als Delikatesse Die Reunion-Riesenschildkröte war im 17. und frühen 18. Jahrhundert noch sehr häufig, doch mit der Ankunft europäischer Seefahrer auf der Insel Réunion wurden unzählige dieser Tiere getötet. Die Riesenschildkröten stellten eine einfache Beute für die Siedler dar. Sie waren sehr langsam, neugierig und kannten

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milbenbefall

Wandertaubenmilbe

Das Aussterben von Arten löst Kettenreaktionen aus Beim Aussterben von Tier- oder Pflanzenarten wird eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Oft stirbt mit einem Lebewesen auch mindestens ein anderes aus. So ist mit der Wandertaube 1914 auch die Wandertaubenmilbe ausgestorben. In einer 2004 veröffentlichten Studie um den Biologen Lian Pin Koh

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Steller's Sea Cow

Stellers Seekuh

Dramatische Entdeckungsreise zur Beringinsel Das heutige Wissen über Stellers Seekuh beruht hauptsächlich auf Aufzeichnungen des Naturforschers Georg Wilhelm Steller, der als erster und auch einziger Wissenschaftler jemals eine lebende Stellersche Seekuh gesehen haben soll. Entdeckt hatte Steller die Seekuh wie auch den heute ausgestorbenen Brillenkormoran während der Zweiten Kamtschatka-Expedition ab

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Pseudophilautus pardus bzw. viridis

Pseudophilautus pardus (Ruderfrosch)

Frosch mit Leopardenmuster? Die Amphibienfauna Sri Lankas ist bekannt für ihre außergewöhnliche Vielfalt und ihren hohen Endemismus. Besonders die Gattung Pseudophilautus, zu der viele direkt entwickelnde Froscharten gehören, hat sich in den isolierten Waldgebieten der Insel stark diversifiziert. Pseudophilautus pardus wurde 2007 wissenschaftlich beschrieben, basierend auf einem einzigen, im 19.

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Tropidophora carinata

Tropidophora carinata (Landschnecke)

Tropidophora carinata: Landdeckelschnecke mit Kiemen Wirklich viel findet man zu Tropidophora carinata nicht, eine Landschnecke, die einst auf den Inseln Mauritius und Réunion im Indischen Ozean gesammelt wurde. Heute hält man sie für ausgestorben, wobei die Weltnaturschutzorganisation IUCN die Datenlage zum Status dieser Spezies für unzureichend erachtet. Vermutlich starb Tropidophora

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reunion-ibis Threskiornis solitarius

Réunion-Ibis

Reunion-Ibis – Dodo mit weißem Gefieder? In den 1770er-Jahren ging der französische Naturforscher Comte de Buffon davon aus, dass der einst auf der Insel Mauritius heimische, graue Dodo auch auf der Nachbarinsel Réunion lebte – als weißfarbiger Dodo. Erst viel später stellte sich heraus, dass es einen Weißen Dodo nie

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