Stieglitz auf Löwenzahn
Stieglitz (Carduelis carduelis) zwischen Löwenzahn: Arten der Alltagslandschaft sind oft direkt vor uns, doch nicht alle werden bewusst wahrgenommen oder benannt. Bild: Depositphotos (Kooperation)

Natur vor der Haustür: Warum wir viele Arten kaum noch kennen

Löwenzahn, Gänseblümchen, Brennnessel oder Spatz – diese Arten können viele Menschen noch benennen. Doch wie sieht es mit den Pflanzen und Vögeln aus, die typisch für Wiesen, Weiden, Feldränder und Äcker sind? Eine neue Studie des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) über Artenkenntnis zeigt: Viele charakteristische Arten der Agrarlandschaft sind den Menschen kaum noch bekannt.

Die Untersuchung wurde in Delitzsch und Eilenburg durchgeführt, zwei Kleinstädten in einer landwirtschaftlich geprägten Region im Nordwesten Sachsens. Insgesamt befragten die Forschenden 463 Erwachsene ab 18 Jahren; die älteste Altersgruppe umfasste Personen über 65 Jahre. Die Teilnehmenden sollten frei aufzählen, welche wilden Pflanzen und Vögel sie aus der umliegenden Agrarlandschaft kennen bzw. dort erwarten.

Anschließend verglichen die Forschenden diese Antworten mit regionalen Listen sogenannter Indikatorarten – also Arten, die für bestimmte Lebensräume der Agrarlandschaft besonders typisch sind oder Hinweise auf deren ökologische Qualität geben.

Studie zu Artenkenntnis in der Agrarlandschaft
Typische Agrarlandschaft mit Äckern, Feldrändern und Grünland
Die Studie untersuchte, welche wilden Pflanzen und Vögel Menschen in solchen Alltagsräumen noch spontan kennen oder erwarten.
Bild: Kora27, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das Ergebnis: Wenig breit geteiltes Artenwissen

Zusammengenommen nannten die Befragten zwar 165 Pflanzen- und 116 Vogeltaxa, doch ein großer Teil dieses Wissens war stark vereinzelt: 41 % der Pflanzen und 25 % der Vögel wurden jeweils nur von einer einzigen Person genannt. Gemeinsames, breit geteiltes Artenwissen war also deutlich begrenzter. Im Durchschnitt konnten die Teilnehmenden nur sehr wenige der regional vorkommenden Indikatorarten nennen.

Kornblume (Centaurea cyanus) und Klatschmohn (Papaver rhoeas)
Kornblume (Centaurea cyanus) und Klatschmohn (Papaver rhoeas) gehören zu den auffälligsten Ackerwildpflanzen. In der Studie zählten sie zu den Pflanzen, die vergleichsweise häufig spontan genannt wurden.
Bild: Pavel Sredin, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Besonders häufig genannt wurden sehr bekannte und weit verbreitete Arten. Bei den Pflanzen gehörten dazu Löwenzahn, Gänseblümchen, Brennnessel, Klee, Klatschmohn, Kornblume, Schafgarbe und Kamille. Bei den Vögeln waren vor allem Spatzen, Krähen, Meisen, Amseln, Tauben, Greifvögel, Elstern, Stare, Rotmilane und Weißstörche präsent. Viele dieser Arten sind auffällig, häufig oder im Alltag gut wiederzuerkennen.

Deutlich weniger bekannt waren dagegen zahlreiche Arten, die für artenreiche Wiesen, Feldraine und Äcker typisch sein können. Viele Pflanzenarten der Agrarlandschaft gehörten kaum oder gar nicht zum kulturellen Wissen der Befragten – also zu jenem Artenbestand, den Menschen spontan mit ihrer Umgebung verbinden. Ähnliches zeigte sich bei vielen Feldvögeln. Selbst Arten, die in der Region vorkommen und nicht extrem selten sind, wurden nur selten genannt.

Ein auffälliges Ergebnis betrifft das Alter. Das Artenwissen nahm mit dem Alter zu, besonders zwischen den Gruppen 18–25 Jahre und 46–55 Jahre. Bei gültigen Pflanzen, gültigen Vögeln und Vogel-Indikatorarten flachte dieser Anstieg ab etwa 55 Jahren ab oder ging leicht zurück. Bei Pflanzen-Indikatorarten stieg er dagegen bis über 65 Jahre weiter an. Typische Arten der Agrarlandschaft wie Kornblume, Kamille, Schafgarbe, Star oder Feldlerche waren bei älteren Menschen präsenter. Jüngere Teilnehmende nannten dagegen häufiger sehr allgemeine oder übergeordnete Gruppen wie „Krähen“, „Tauben“ oder „Greifvögel“. Ältere nannten öfter konkrete oder charakteristische Agrararten. Bei Pflanzen waren neun Taxa bei Jüngeren weniger präsent als bei Älteren, sechs davon Indikatorarten. Bei Vögeln waren sieben Taxa bei Jüngeren weniger präsent; darunter auch Feldlerche und Star als Indikatorarten.

Zwei Schwellen für Artenwissen

Um die freien Nennungen einzuordnen, unterschieden die Forschenden zwischen zwei Schwellen. Als Teil des kulturellen Wissensbereichs galten Taxa, die von mindestens 5 % der 463 Teilnehmenden genannt wurden. Diese Grenze ist niedrig: 5 % entsprechen nur rund 23 Personen. Die Forschenden beschreiben sie selbst als methodisch gesetzte Schwelle, orientiert an einer empfohlenen Spanne von etwa 3,75 bis 6 %.

Deutlich strenger war die Kategorie des allgemeinen Wissens. Dazu zählten nur Taxa, die von mindestens jedem fünften Teilnehmenden genannt wurden, also von mindestens 20 %. Diese zweite Schwelle zeigt, welche Arten oder Artengruppen wirklich breit im Alltagswissen verankert waren.

Was wirklich allgemein bekannt war

Diese 20-%-Schwelle erreichten bei den Pflanzen nur acht Taxa: Löwenzahn, Klatschmohn, Kornblume, Gänseblümchen, Brennnessel, Klee, Schafgarbe und Kamille.

Bei den Vögeln war das gemeinsame Wissen etwas breiter. Hier erreichten 17 Arten oder Artengruppen diese Schwelle, darunter Spatzen, Krähen / Raben, Meisen, Greifvögel, Amsel, Weißstorch, Tauben, Rotmilan, Spechte, Elster, Mäusebussard, Graureiher, Star, Rotkehlchen, Blaumeise, Finken und Kohlmeise.

Auffällig ist dabei auch, dass viele Vögel nicht immer auf Artebene benannt wurden. Begriffe wie „Spatzen“, „Krähen“, „Tauben“, „Greifvögel“ oder „Meisen“ zeigen eher ein allgemeines Wiedererkennen größerer Gruppen. Bei den Pflanzen stach besonders der Löwenzahn hervor: Er war nicht nur sehr bekannt, sondern wurde auch mit verschiedenen Volksnamen genannt, darunter „Speckblume“ und „Hundeblume“. Das deutet darauf hin, dass diese Art im Alltagswissen noch stärker verankert ist als viele andere Wildpflanzen.

Spatz / Haussperling (Passer domesticus)
Spatzen wurden in der Studie häufig genannt. Viele andere Feldvögel der Agrarlandschaft blieben dagegen kaum präsent – ein Hinweis darauf, wie selektiv Artenwissen im Alltag sein kann.
Bild: Shiv’s fotografia, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Viele typische Arten kamen vor – genannt wurden nur wenige

Im Schnitt nannten die Befragten 6 Pflanzen- und 10,3 Vogeltaxa. Doch bei jenen Arten, die für die Agrarlandschaft besonders typisch sind, wurden die Listen deutlich kürzer: Pro Person kamen im Durchschnitt nur 2,1 typische Pflanzen und 3,4 typische Vögel zusammen.

Das ist vor allem deshalb auffällig, weil in der untersuchten Region wesentlich mehr typische Arten vorkommen: Die Forschenden berücksichtigten 31 Grünland-Indikatorpflanzen, 31 Acker-Indikatorpflanzen und 25 Feldvogelarten, die dort gelegentlich bis häufig auftreten. Die spontan genannten Arten bildeten damit nur einen kleinen Ausschnitt der typischen Arten ab, die in der untersuchten Agrarlandschaft tatsächlich vorkommen.

Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis) - typische Agrarlandschaftspflanze
Das Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis) ist eine typische Art offener Ackerflächen und Feldränder. Die Studie nennt es als Beispiel für eine in der Region vorkommende Acker-Indikatorpflanze, die kaum spontan genannt wurde.
Bild: Krzysztof Ziarnek, Kenraiz, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Schon bei der niedrigen 5 %-Schwelle gehörten nur wenige typische Arten zum kulturellen Wissensbereich. Von 31 Grünland-Indikatorpflanzen, die in der Region gelegentlich bis häufig vorkommen, erreichten nur fünf diese Schwelle. Die übrigen 26 wurden nicht oder nur ausnahmsweise genannt. Bei den Acker-Indikatorpflanzen waren es nur drei von 31.

Auch bei den Vögeln zeigte sich eine Lücke. Von 25 Feldvogelarten, die in der Region gelegentlich bis häufig vorkommen, gehörten nur sieben zum kulturellen Wissensbereich der Befragten. Weitere drei wurden meist nur auf einer allgemeineren Ebene genannt – also etwa als „Spatzen“, „Krähen“ oder „Drosseln“, ohne dass immer die konkrete Art benannt wurde.

Zusammengefasst: 87 % der typischen Pflanzenarten und 76 % der typischen Feldvogelarten erreichten nicht einmal die 5-%-Schwelle. Viele dieser Arten wachsen an Feldrändern, auf Wiesen oder in Äckern, fliegen über offene Landschaften oder leben in Hecken und Säumen – bleiben im Alltagswissen vieler Menschen aber kaum präsent.

Die Studie nennt dafür mehrere Beispiele. Zu den häufigen oder zumindest regelmäßig vorkommenden, aber kaum bekannten Pflanzen gehörten unter anderem Acker-Hundskamille (Anthemis arvensis), Saat-Wucherblume (Glebionis segetum), Rainkohl (Lapsana communis), Gewöhnliches Leinkraut (Linaria vulgaris), Acker-Rettich (Raphanus raphanistrum), Gänsedisteln (Sonchus spp.) und Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis). Bei den Vögeln nennen die Forschenden unter anderem Dorngrasmücke (Sylvia communis) und Goldammer (Emberiza citrinella) als Arten, die in der Region vorkommen, aber kaum spontan genannt wurden.

Fehlende Artenkenntnis – und ihre Folgen für den Artenschutz

Die Forschenden ordnen ihre Ergebnisse in einen größeren Zusammenhang ein: Die globale Biodiversitätskrise besteht nicht nur aus dem biologischen Verlust von Arten. Sie hat auch eine kulturelle Dimension. Während Pflanzen, Tiere und Lebensräume durch menschliche Aktivitäten seltener werden oder verschwinden, geht zugleich lokales Arten- und Umweltwissen verloren. Besonders in einkommensstarken und stark urbanisierten Gesellschaften entfernen sich viele Menschen zunehmend von direkter Naturerfahrung.

Dorngrasmücke (Sylvia communis)
Dorngrasmücke (Sylvia communis): ein typischer Feldvogel der Agrarlandschaft, der in der Studie kaum spontan genannt wurde, obwohl solche Arten in Hecken und Feldrändern vorkommen können.
Bild: Steve Garvie from Dunfermline, Fife, Scotland, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Artenkenntnis entsteht jedoch meist nicht von allein. Sie wächst durch Aufenthalt im Freien, durch Beobachtung, Gespräche, Schule, Familie, Gartenarbeit, Landwirtschaft oder andere Naturerlebnisse. Wenn solche Erfahrungen seltener werden, verschwinden nicht nur Artnamen aus dem Alltag. Es gehen auch Erinnerungen, Geschichten und innere Bilder verloren, die Menschen mit bestimmten Pflanzen, Vögeln oder Lebensräumen verbinden.

Diese Naturentfremdung kann weitere Folgen haben. Natur wird dann nicht mehr selbstverständlich als vertrauter Lebensraum wahrgenommen, sondern manchmal als fremd, störend oder sogar bedrohlich – etwa bei Insekten, Spinnen, hohem Gras, Totholz oder wilden Ecken im Garten. Naturangst oder Biophobie kann den Artenschutz erschweren, weil naturnahe Lebensräume dann eher als ungepflegt oder gefährlich gelten. Artenkenntnis kann hier eine Brücke schlagen: Was wir kennen, wirkt oft weniger fremd.

Besonders problematisch wird der Verlust von Artenwissen, weil damit auch der Vergleichsmaßstab verloren geht. Wer bestimmte Arten nie bewusst wahrgenommen hat, erkennt ihren Rückgang schwerer. Wenn Feldvögel seltener werden, Ackerwildkräuter verschwinden oder artenreiche Wiesen verarmen, fällt das vor allem jenen auf, die diese Arten vorher kannten. Fehlt dieses Wissen, kann der Verlust unbemerkt bleiben.

Damit berührt die Studie das sogenannte Shifting-Baseline-Syndrom. Jede Generation erlebt den Zustand der Natur, den sie selbst kennt, zunächst als normal. Wer bereits in einer verarmten Landschaft aufwächst, empfindet diese Verarmung möglicherweise nicht als Verlust. Eine artenärmere Agrarlandschaft wird dann zur neuen Normalität – nicht, weil sie ökologisch intakt wäre, sondern weil der frühere Zustand im eigenen Erleben fehlt.

Für den Artenschutz ist das ein ernstes Problem. Artenkenntnis gilt als wichtige Voraussetzung dafür, die Rolle einzelner Arten in ökologischen und kulturellen Zusammenhängen zu verstehen. Wer Pflanzen, Vögel oder andere Organismen kennt, bemerkt eher, wenn sie verschwinden. Und wer ökologische Zusammenhänge besser versteht, ist eher bereit, Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität zu unterstützen.

Sehr deutlich wird dieses Problem bei Pflanzen. Während Vögel durch Bewegung, Gesang oder auffälliges Verhalten leichter wahrgenommen werden, bleiben Pflanzen für viele Menschen eher Teil der grünen Umgebungskulisse. Dieses Phänomen wird häufig als Plant Blindness, Plant Awareness Disparity oder Pflanzenblindheit beschrieben: Pflanzen werden übersehen, obwohl sie die Grundlage vieler Lebensräume bilden. Wenn aber schon häufige Wildpflanzen kaum benannt werden können, wird es noch schwieriger, den Rückgang spezialisierter Ackerwildkräuter oder artenreicher Wiesenpflanzen wahrzunehmen.

Artensterben beginnt also nicht erst, wenn eine Art biologisch verschwindet. Es kann schon früher einsetzen – wenn Arten aus der Wahrnehmung, aus dem lokalen Wissen und aus dem kulturellen Gedächtnis verschwinden. Genau deshalb ist Artenkenntnis mehr als ein schönes Zusatzwissen. Sie ist eine Grundlage dafür, Veränderungen zu erkennen, Verluste einzuordnen und Schutz überhaupt einzufordern.

Rebhuhn (Perdix perdix)
Das Rebhuhn (Perdix perdix) ist ein typischer Vogel der offenen Agrarlandschaft – und zugleich ein Beispiel dafür, wie eng Artenwissen und Artenschutz zusammenhängen. In vielen Agrarlandschaften ist die Art stark zurückgegangen; in Sachsen gilt sie heute als sehr selten. In der Studie wurde sie nur von wenigen Teilnehmenden genannt. Wo solche Arten kaum noch wahrgenommen werden, wird auch ihr Verschwinden leichter übersehen.
Bild: Hyppolyte de Saint-Rambert, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Der Erhalt lokalen Artenwissens

Die Herausforderung ist, lokales Artenwissen nicht nur als Fachwissen zu behandeln, sondern als Teil kultureller Erfahrung zu erhalten. Die Forschenden sehen darin eine wichtige Aufgabe für Naturbildung. Entscheidend ist dabei nicht allein, Artennamen auswendig zu lernen. Wichtiger ist, junge Menschen wieder in direkten Kontakt mit ihrer Umgebung zu bringen: draußen sein, Pflanzen bestimmen, Vogelstimmen hören, Feldränder beobachten, Wiesen vergleichen und Veränderungen über die Zeit wahrnehmen.

Gerade die Agrarlandschaft kann dafür ein wichtiger Lernort sein. Ackerwildkräuter, Grünlandpflanzen und Feldvögel sind oft direkt vor Ort zu finden. An ihnen lässt sich zeigen, wie Lebensräume funktionieren, welche Rolle Arten in Ökosystemen spielen und wie stark landwirtschaftliche Nutzung die Biodiversität beeinflusst. So wird Artenkenntnis nicht zu einer isolierten Bestimmungsübung, sondern zu einem Zugang, um ökologische Zusammenhänge zu verstehen.

Die Studie macht zugleich deutlich, dass es wahrscheinlich unrealistisch ist, die frühere kulturelle Bedeutung vieler Wildpflanzen vollständig wiederherzustellen. Viele Arten spielen im Alltag kaum noch eine praktische Rolle. Umso wichtiger ist es, ihre ökologische Bedeutung sichtbar zu machen: Pflanzen als Grundlage von Lebensräumen, Feldvögel als Teil komplexer Nahrungsnetze, Ackerwildkräuter als Hinweise auf vielfältigere Agrarökosysteme. Mehr Artenwissen kann auch die Bereitschaft zum Artenschutz stärken.

Die Untersuchung aus Nordwestsachsen weist damit auf eine wichtige Dimension des Artensterbens hin: Es geht nicht nur darum, dass Arten seltener werden. Es geht auch darum, dass viele Menschen die Arten ihrer eigenen Umgebung kaum noch kennen. Wenn Namen, Erinnerungen und Aufmerksamkeit verschwinden, wird auch der Schutz dieser Arten schwieriger.

Artenschutz beginnt deshalb nicht erst in Nationalparks oder Schutzgebieten. Er beginnt auch vor der eigenen Haustür, auf dem Balkon, im Garten, am Feldrand oder auf der Wiese – mit der Fähigkeit, Landschaft nicht nur als Kulisse zu sehen, sondern als Lebensraum voller Arten.


Quelle

  • Naaf, T., & Kernecker, M. (2026). Young adults in eastern Germany know dandelion and sparrows but few farmland species. Journal of Ethnobiology and Ethnomedicine, 22, Article 51. https://doi.org/10.1186/s13002-026-00908-2

Über die Autorin: Doreen Fräßdorf

Doreen Fräßdorf ist Autorin und Betreiberin von artensterben.de. Sie recherchiert und schreibt über ausgestorbene und vom Aussterben bedrohte Arten in der Neuzeit – mit Schwerpunkt auf Roten Listen, wissenschaftlichen Studien, historischen Quellen und aktuellen Schutzbemühungen. Ziel ist eine verständliche, faktenbasierte Einordnung komplexer Entwicklungen rund um Biodiversitätsverlust und Artenschutz.
Sie ist außerdem Autorin eines Sachbuchs über ausgestorbene Säugetiere der Neuzeit.

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