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Der Vaquita ist eines der Tiere, die am stärksten vom Aussterben bedroht sind. Es gibt nur noch wenige hundert Exemplare. Gerade mal 1958 wurde er entdeckt. Vaquitas kommen nur in den flachen Gewässern eines kleinen Teils des oberen Golfs von Kalifornien in Mexiko vor.
Der Vaquita wird nur 1,5 Meter lang und ist damit der kleinste aller Tümmler .
Hauptursache für ihren starken Rückgang sind Fischernetze mit denen man Haie und Rochen fangen will sowie Reusennetze, in denen die Vaquitas immer wieder als unbeabsichtigter Beifang gefangen werden.
In Gefangenschaft hat bis jetzt kein Tier längere Zeit überlebt oder sich fortgepflanzt.
Nach Informationen der Gesellschaft zur Rettung der Delfine aus München (GRD) legte die Regierung von Mexiko im Juli 1998 einen Rettungsplan vor. Es wurde eigens ein internationales Komitee zur Rettung des Vaquita gegründet, das bereits erste Maßnahmen zur Verringerung des Beifangs und Forschungen über Bestand, Verbreitung und Verhalten der Tiere getroffen hat. Denn wie bei so vielen anderen Delfin- und Walarten weiß man bis heute nicht besonders viel über Vaquitas, bei denen durch eine dunkle Pigmentierung der Mundumgebung das Vorhandensein von Lippen vorgetäuscht wird. Die GRD hat dem mexikanischen Präsidenten, Dr. Ernesto Zedillo, mitgeteilt, dass die von seiner Regierung getroffenen Maßnahmen entscheidend für das Überleben dieser seltenen Art sind, und ihm für den jetzt begonnenen Rettungsplan gedankt.
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