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| Quelle unbekannt |
Der Rodriguez-Einsiedler zählt zur Familie der Dronten und ist auch wie die anderen zwei Arten groß und flugunfähig. Beheimatet war er auf der Insel Rodriguez .
Man kennt diesen Vogel von der großen Anzahl von Knochen, die von ihm auf Rodriguez gefunden worden waren, her.
Das meiste Wissen über die Erscheinung und das Verhalten dieser Dronten-Art haben wir François Leguet zu verdanken, der zwischen 1961 und 1963 auf dieser Insel war. Leguat beschrieb die Vögel unter anderem damit, dass ein Pärchen von Rodriguez-Einsiedlern keine anderen Solitäre beim Nest , in welchem die Jungen sind, dulden. Sobald Eindringlinge erscheinen, verjagen die weiblichen Tiere die weiblichen Eindringlinge und die männlichen Tiere die männlichen Eindringlinge. Falls aber doch ein Rodriguez-Männchen mit einem weiblichen Eindringling konfrontiert wird, ruft er sein Weibchen, das dann das fremde Tier in die Flucht schlägt.
Die Hugenotten priesen den Vogel aufgrund seines Geschmacks. Die jüngeren Tiere, welche im Sommer gefangen wurden, waren als Delikatesse bekannt. Sie waren leicht zu fangen, was an aus ihrer Flugunfähigkeit resultierte.
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Noch 1730 existierte der Rodriguez-Einsiedler, trotzdem der Vogel sehr stark von den Menschen gejagt wurde und auch von den mit durch den Menschen auf die Insel eingeführten Katzen. Schon 1755 war der der Rodriguez-Einsiedler sehr selten geworden. Ausgestorben ist der Einsiedler wahrscheinlich circa 1761 .
Als ein Franzose die Insel 1961 besuchte fand er keine der Tiere mehr, auch wenn Einheimische noch heute berichten, dass einige der Vögel noch immer leben.
Die nächsten Verwandten des Rodriguez-Einsiedler sind der Dodo (Raphus cucullatus) und der Réunion-Einsiedler (Raphus solitarius). Diese beiden Arten sind ebenfalls bereits ausgestorben.
