Die Oryx-Antilope

Oryx leucoryx
Arabian Oryx

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Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Oryxantilope umfasste den Sudan, den Süden Äthiopiens bis hin zum Kapland sowie den Süden Angolas und Namibia. Heutzutage findet man diese Art der Antilopen in Äthiopien, Somalia, Kenia, im Osten Ugandas, Zimbabwe, Botswana, im Südwesten Angolas, Namibia und im Nordwesten der Kapregion Südafrikas. Seit 1962 gibt es Oryxantilopen auch in den USA: New Mexiko, Texas und Florida.
Oryx leben bevorzugt auf großen weiten Flächen bzw. Gras- und Weideländer und auch in Busch-Savannen.
Kräuter, Gräser, Blätter, Knospen, Bodenfrüchte und selbst ausgegrabene Zwiebeln oder Knollen stellen die vielfältige Nahrung dar. Wenn möglich, wird täglich getrunken, in Halbwüsten kommen Oryxantilopen auch ohne Wasser aus.
Die Tiere leben meist gesellig in Herden von fünfzehn bis über hundert Tiere. Bei der Territorialverteidigung, aber auch bei kleinen Plänkeleien, wird mit den spießartigen Hörnern durch Schläge von oben auf die Höner des Gegners gefochten. Spießböcke zählen zu den wenigen Hornträgern, die ihre Stirnwaffen auch als Selbstverteidigung gegen Fressfeinde einsetzen. Fressfeinde der Oryx können Wildhunde, Leoparden, Löwen oder auch Hyänen sein.
Zur Population der Oryxantilopen ist zu sagen, dass sie in vielen Gebieten bereits ausgerottet sind und oftmals der Ausrottung kurz bevor stehen. Oryx sind ein beliebtes Jagdziel aufgrund ihrer Hörner, die als Trophäen dienen.
Diese Art der Antilopen erreicht ein Körpergewicht zwischen 220 und 225 kg und eine Körperlänge , inklusive Kopflänge, von 160 bis zu 235 cm. Die Schulterhöhe der ausgewachsenen Oryxantilope beträgt zwischen 100 und 140 cm. Das Höchstalter dieser Tiere liegt in etwa bei 18 bis 22 Jahre in Gefangenschaft.
Insgesamt gibt es fünf Unterarten.

Quelle unbekannt

In Jordanien versuchte man die Arabische Oryx-Antilope wieder anzusiedeln:
Zur Ausgangsituation: Einst lebte die Arabische Oryx-Antilope in den Wüsten Arabiens und Syriens. Bereits in den 50er-Jahren wurde diese Unterart der Antilopen in Jordanien durch Bejagung ausgerottet. Trotz der Ausrottung der Oryx in freier Wildbahn, ist es gelungen die letzten ihrer Vertreter erfolgreich zu züchten und zu halten.
Im Jahre 1958 entstand dann in Azraq das 'Shaumari-Reservat'. welches 22 km² groß ist. In den Jahren 1978/79 konnte aus den Zoos der Welt eine Zuchtgruppe von 11 Oryxantilopen gewonnen werden, die die Grundlage für eine erfolgreiche Wiedereinbürgerung bilden sollten. In dem Reservat war es außerdem möglich erstmals Freilandforschung an Oryx zu betreiben.
Mittlerweile ist aus dieser Gruppe von 11 Tieren eine Herde von 200 Tieren geworden. Nun ist man der Wiederansiedlung der Tiere in Gebieten, in denen sie einst existierten, wieder ein großes Stück näher gekommen.


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