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Der Mindoro-Büffel, auch Tamarau genannt, ist auf der Insel Mindoro beheimatet. Diese Insel ist nur halb so groß wie Hessen mit ihren 10400 km². Die Insel Mindoro zählt zu den Philippinen. Auf der Insel gibt es ein einzigartiges Naturgefüge von vielen Tier- und Pflanzenarten, von denen ein Großteil lediglich Auf Mindoro existiert und sonst nirgends auf der Erde.
Der Tamarau ist ein Zwergbüffel und stark vom Aussterben bedroht. Bereits 92% der Regenwälder Mindoros wurden abgeholzt und im Rest wird geplündert, gewildert und Brandrodungen verübt.
Auf der Insel selber ist der Tamarau das größte dort lebende Tier und sogar das Nationaltier der Philippinen. Gerade deshalb erscheint es als unverständlich, dass das Tier so stark bedroht ist und kurz vor der Ausrottung steht.
Aufgrund seiner Bedrohung und ständigen Bejagung änderte der Tamarau sogar sein Verhalten: die Mindoro-Büffel sind scheu geworden und nachtaktiv, während sie früher ohne Scheu tagaktiv in allen Teilen Mindoros zu finden waren. Die Bejagung des Büffels hat dazu geführt, dass es heute nur noch etwa zwischen 30 und 200 dieser Tier gibt. Auch sein Verbreitungsgebiet auf der Insel änderte sich. Früher war er überall zu finden, heute nur in Mt. Iglet, Mt. Baco, Mt. Calavita und Sablayon.
Der Mindoro-Büffel erreicht ein Körpergewicht bis zu 300 kg und Kopf- und Körperlänge zwischen 150 und 180 cm. Seine Schulterhöhe beträgt rund 100 bis 110 cm. Die Tragezeit dauert zwischen 276 und 315 Tage. Das Höchstalter eines Tamaraus liegt bei circa 20 Jahre.
Seit einiger Zeit gibt es ein Jagdverbot was den Tamarau angeht, daher steigen die Populationen auch, jedoch sehr langsam.