Der Löwenaffe

Leontopithecus rosalia
Golden Lion Tamarin

Die Löwenaffen gehören zur Ordnung Primates und zur Familie der Callithricidae. Die Größe beträgt vom Kopf bis zum Rumpf 16 - 31 cm und dazu kommt noch der Schwanz mit einer Länge von 18 - 42 cm. Das Gewicht beträgt 85 -560 g. Die Fortpflanzungszeit ist ganzjährig möglich, in freier Wildbahn aber wahrscheinlich eher zu bestimmten Zeiten, je nach regionalen Bedingungen. Die Tragezeit umfasst 130 - 160 Tage, je nachdem welcher Art der Affe angehört. Im Allgemeinen bringen sie zwei Jungtiere zur Welt, in seltenen Fällen aber auch eines oder drei. Die Geschlechtsreife erreicht ein Löwenaffe nach 12 - 15 Monaten. Das Höchstalter beträgt in Gefangenschaft 16 Jahre und mehr.

Goldgelbes Löwenäffchen (Leontopithecus rosalia rosalia):
Das Goldgelbe Löwenäffchen ist eine Unterart des Löwenaffen, die, sofern man das für die Art überhaupt sagen, noch am häufigsten in den Tiergärten anzutreffen sind. Das lange, seidige Fell hat durchgehend eine gold-gelbe Färbung in individuell unterschiedlich heller oder dunkler Tönung, die sicher nicht unbedingt, wie oft angenommen, Haltungsabhängig (Luftfeuchtigkeit) ist. Goldgelbe Löwenäffchen leben noch mit etwa 200 - 300 Tieren in einem kleinen Schutzgebiet in den Wäldern nahe Rio de Jeneiro in Brasilien. In Menschenobhut beträgt der Bestand etwas über 500 Tiere. Einige der zoo-geborenen Goldgelben Löwenäffchen wurden bereits wieder ausgewildert. Der Trend ist sinkend.

Quelle unbekannt

Goldkopflöwenäffchen (Leontopithecus rosalia chrysomelas):
Das Goldkopflöwenäffchen ist eine Unterart des Löwenaffen. Seine Kopfmähne, der Nacken, die Oberarme, Lenden und Teile des Schwanzes sind goldfarben, die übrigen Körperteile haben eine schwarze Färbung. Goldkopflöwenäffchen leben in den Wäldern eines sehr kleinen Küstenstreifens im Süden des Staates Bahia in Brasilien. Durch Vernichtung der Wälder stehen ihnen heute nur noch 2% ihres ursprünglichen Verbreitungsgebietes zur Verfügung, und sie sind daher stark vom Aussterben bedroht. Es soll etwa noch 550 Tiere geben und der Trend ist sinkend. Die Hälfte davon lebt in menschlicher Obhut. In Zoos sind Goldkopflöwenäffchen ausgesprochen selten zu sehen.

Quelle unbekannt

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