Die Kihansi-Gischtkröte

Nectophrynoides asperginis
Kihansi Spray Toad

Quelle unbekannt

Diese Krötenart hat ihren Lebensraum nur in den Wasserfällen der Kihansi-Schlucht in Tansania und nirgends anders. Schon seit Urzeiten leben die winzigen Amphibien dort. Entdeckt wurden die Tiere erst im Jahre 1996.
Seit April 2000 wird das Wasser am unteren Kihansi wegen eines Kraftwerks umgeleitet. Was dazu führte, dass der Lebensraum der Kröte heute zu 95 Prozent vertrocknet ist.
Wegen der am Kihansi lebenden Gischtkröte gehen dem Kihansi- Wasserkraftwerk 15 Megawatt, 8,3% seiner Kapazität, verloren. Ein Experte meinte, man solle die Kröten an eine geeignete Stelle weiter unten in der Kihansi-Schlucht bringen, wo der Kihansi viele Nebenflüsse bilde, die Gischt für die Kröten erzeugen könnten, oder man bringe sie an einen anderen Ort in Tansania. Ein Mitarbeiter des Ministeriums für Energie und Bergbau sagte, Tansania dränge die zuständigen internationalen Umweltorganisationen, zu überlegen, wie das Land entschädigt werden könne. Die Kröte sei es wert, geschützt zu werden, sie ist eine seltene Art. Aber wir können es uns unter keinen Umständen erlauben, täglich 15 Megawatt zu verschwenden, um die Kröten zu besprühen', sagte er.

Quelle unbekannt

Um die Art zu erhalten hat man begonnen mit einer Berieselungsanlage den Sprühnebel zu imitieren, des weiteren versuchen amerikanische Zoos die Kröten zu züchten.

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