Der Gepard

Acinonyx jubatus
Cheetah

www.nature.ca

Der Lebensraum der Geparde erstreckt sich in den Savannen Afrikas und Asiens. Geparde gleichen in ihrem Aussehen, aufgrund verschiedener Körpermerkmale, zwar den Großkatzen, nehmen jedoch trotzdem eine Sonderstellung ein. Geparde sind kleiner und zierlicher als die Großkatzen. Der Körper misst zwischen 112 und 135 cm. Der Schwanz kann 80 cm lang werden. Er ist lang, kräftig, gelbschwarz gezeichnet und hat eine auffällig weiße Spitze. Das Fell des Gepards ist ockerfarben mit schwarzen Punkten. Das Fell ist sehr kurz. Junggeparde haben eine graue, abstehende Rückenmähne, die sich mit zunehmendem Alter verliert. Charakteristisch für den Gepard ist die schwarze "Tränenzeichnung", die von den Augen zur Nase verläuft. Die Beine sind sehr lang, der Körper schlank mit einem hohen Brustkorb. Eher hunde- als katzenartig sind auch die Krallen des Gepards. Anders als bei anderen Katzen kann er sie nicht ganz einziehen, so schleifen sie sich beim Laufen immer wieder ab und sind nicht so scharf wie bei anderen Katzen. Geparde nutzen ihre Krallen auch nicht, um auf Bäume zu klettern oder um Beute zu reißen, wie es Großkatzen zu tun pflegen. Jene fehlende Waffe gleichen die Geparde jedoch durch ihre Jagdgeschicklichkeit aus. Die Beute des Gepards umfasst Gazellen, Antilopen und Impalas. Die Geparde werden für das schnellste Säugetier der Erde gehalten, jedoch kann der Gepard seine Höchstgeschwindigkeit von über 100 km/h nur einige 100 Meter durchhalten, danach ist seine Energie erschöpft. Geparde haben kein so mächtiges Gebiss wie andere Großkatzen, daher bevorzugen sie auch die Innereien ihrer Beute. Täglich benötigt ein Gepard etwa 3 kg Fleisch. Geparde sind Tiere, die einige Wochen ohne Wasser auskommen, damit sind sie sehr gut an ihren Lebensraum - die Trockensavanne - angepasst.
Trotz seines unglaublichen Jagdtalents und seines relativ bescheidenen Nahrungsbedarfs ist der Gepard in Asien praktisch ausgestorben. In den Savannen Afrikas leben noch etwa 25000 Geparde, davon bewohnen die meisten Nationalparks. Denn nur dort sind sie sicher vor Wilderern, welche es auf das Fell des Gepards abgesehen haben. Und nur in den Nationalparks haben Geparde die Chance ihre Jungen großziehen zu können.

www.lioncrusher.com

zurück