Der Braunbär

Ursus arctos
Grizzly Bear

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Der Braunbär ist ein gewaltiges ( Kopf- und Rumpflänge 130-250 cm, Schwanzlänge 6-14 cm, Schulterhöhe 75-120 cm), kräftig gebautes Tier mit einem massiven Kopf, ziemlich kleinen Ohren, einem winzigen, fast nicht sichtbaren Schwanz und einem langen, zottigen Pelz. Ursprünglich kam der Braunbär in ganz Europa und im außertropischen Asien vor, mit Ausnahme der Wüsten- und Steppengebiete. In Nordamerika war der Braunbär, der dort als Grizzly bezeichnet wird, nur im Westen verbreitet, nämlich in einem breitem Streifen von Alaska im Norden bis nach Mexiko im Süden und im Osten bis in die Prärie. Doch wurde der Braunbär in den letzten Jahrhunderten in vielen Gebieten ausgerottet. Die größte Form, nämlich der Kodiak- oder Alaskabär , kommt nur entlang der Westküste Alaskas und Nordwestkanadas vor. Der Braunbär ist viel weiter verbreitet als alle anderen Bärenarten. Im Norden bewohnt er die lichten Weiden- und Nadelwälder und in den gemäßigten Gebiete die Laubwälder. Es gibt auch in der Tundra Braunbären, obwohl er ein Waldbewohner ist. Während der letzten Eiszeit, vor etwa 100000 Jahren, wurde Europa vom Mammut und vom riesigen Höhlenbären bewohnt. Beide starben am Ende der Eiszeit aus. Die Höhlenbären waren noch etwa ein Drittel größer als die größten Formen des heutigen Braunbären und lebten noch mehr von Pflanzenkost als dieser. Der Höhlenbär ist nicht der Vorläufer des Braunbären, vielmehr stammen beide von einem gemeinsamen Vorfahren ab. Ein Großteil der Nahrung des Braunbären ist pflanzliche Nahrung (Gräser, Seggen, Schößlinge, Beeren, Nüsse, Eicheln, Bucheckern, Honig) und wenn sie sie bekommen können, dann auch tierische Kost (Ameisen, Wespen, Laufkäfer, seltener Wirbeltiere, verschiedene Lachsarten, sehr selten größere Huftiere). Im Spätherbst ziehen sich die Braunbären zum Winterschlaf in ein Versteck zurück. Je nach dem Gebiet, in dem sie leben, bevorzugen sie eine natürliche Höhle oder graben sich selbst in einen Unterschlupf unter Baumwurzeln oder zwischen Felsblöcken. In diesem Unterschlupf bringt das Weibchen im Januar oder Februar die Jungen zur Welt.

Quelle unbekannt

Bärenjäger in Kanada: Was zählt, sind Größe und Gefährlichkeit der Beute. Ob und wie stark bejagte Arten vom Aussterben bedroht sind, interessiert nur wenige.


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