Dodo

dodo-rekonstruktion-wiki
Eine Rekonstruktion des Dodos aus dem Oxford University Museum of Natural History.
Dodo – Steckbrief
alternative Bezeichnungen Dronte, Doudo, Dudu
lateinische Namen Raphus cucullatus, (Didus ineptus)
englischer Name Dodo
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Mauritius (Indischer Ozean)
Zeitpunkt des Aussterbens 1690

Dead as a dodo

Der mit den Tauben verwandte Dodo oder die Dronte – das wohl bekannteste ausgestorbene Tier und Paradebeispiel für eine durch den Menschen ausgerottete Tierart. Rezeptionen des Vogels etwa in Literatur und Malerei sind häufig, so etwa im dritten Kapitel des Kinderbuches Alice im Wunderland (1865) von Lewis Carroll oder in den Gemälden des flämischen Malers Roelant Savery (1976/78 – 1639).

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Stephenschlüpfer

stephenschlüpfer Traversia lyalli
Zeichnung des Stephenschlüpfers aus dem Buch A History of the Birds of New Zealand aus dem Jahr 1905.
Stephenschlüpfer – Steckbrief
lateinische Namen Traversia lyalli, Xenicus lyalli lyalli
englische Namen Lyall’s Wren, Stephens Island Wren, Stephens Island Rockwren
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Stephens Island, Neuseeland (zuvor auch Nord- und Südinsel Neuseelands)
Zeitpunkt des Aussterbens 1895

Flugunfähige Vögel haben es schwer

Der Stephenschlüpfer war ein fast flugunfähiger Singvogel aus der Familie der Maorischlüpfer (Acanthisittidae). Er war als lebender Vogel nur von Stephens Island bekannt. Eine einzige Katze soll Schuld am Aussterben dieser Vogelart gewesen sein.

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Wandertaube

amerikanische wandertaube
Exponat der Wandertaube aus dem Nationalmuseum in Prag; dieses kam 1953 aus dem Gymnasium in Prachatice, Tschechien, ins Nationalmuseum. (© Doreen Fräßdorf)
Wandertaube – Steckbrief
alternative Bezeichnung Amerikanische Wandertaube
lateinische Namen Ectopistes migratorius, Columba migratoria, Columba canadensis, Ectopistes migratoria
englische Namen Passenger Pigeon, Wild Pigeon
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Nordamerika
Zeitpunkt des Aussterbens 1914

Die Wandertaube: Von einer der häufigsten zur ausgestorbenen Vogelart

Anfang des 19. Jahrhunderts noch eine der häufigsten Vogelarten der Welt, wurde die letzte frei lebende Wandertaube im Jahr 1900 erschossen und das letzte in Gefangenschaft lebende Tier namens Martha starb 1914.

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Nordinsel-Riesenmoa

nordinsel riesenmoa
Zeichnung des Nordinsel-Riesenmoas aus W. Rothschilds Buch Extinct Birds (1907).
Nordinsel-Riesenmoa – Steckbrief
lateinische Namen Dinornis novaezealandiae, (Dinornis struthoides)
englische Namen Large Bush Moa, North Island Giant Moa
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Nordinsel Neuseelands
Zeitpunkt des Aussterbens 14. oder 15. Jahrhundert

Nordinsel-Riesenmoa: Die zweitgrößte Moa-Art

Diese Moa-Art bewohnte Busch-, Gras- und Dünenland sowie Wälder auf der Nordinsel Neuseelands. Der Nordinsel-Riesenmoa gilt als die zweitgrößte Moa-Art. Als größte Art gilt der Südinsel-Riesenmoa, der auf der Südinsel Neuseelands endemisch war.

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Südinsel-Riesenmoa

südinsel riesenmoa Dinornis robustus
Skelett eines Südinsel-Riesenmoas, welches Wissenschaftler 1864 auf der Südinsel Neuseelands gefunden haben. Es befindet sich heute im Yorkshire Museum.
Südinsel-Riesenmoa – Steckbrief
lateinische Namen Dinornis robustus, (Dinornis giganteus)
englischer Name South Island Giant Moa
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Südinsel Neuseelands
Zeitpunkt des Aussterbens 14. oder 15. Jahrhundert

Weibchen viel größer und schwerer als Männchen

Der Südinsel-Riesenmoa, der – wie der Name schon sagt – auf der Südinsel Neuseelands beheimatet war, gehörte neben dem auf der Nordinsel Neuseelands lebenden Nordinsel-Riesenmoa zu den größten Unterarten der Moas.

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Réunion-Taube

rosentaube, verwandte der reunion-taube
Die Rosentaube von der Insel Mauritius, eine nahe Verwandte der bereits ausgestorbenen Réunion-Taube. (© Michael Hanselmann)
Réunion-Taube – Steckbrief
lateinische Namen Nesoenas duboisi, Strepotpelia duboisi, Columba duboisi
englische Namen Réunion Pigeon, Réunion Pink Pigeon, Bourbon Pink Pigeon
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Réunion (Indischer Ozean)
Zeitpunkt des Aussterbens frühestens 1689

Reunion-Taube: Eine nahe Verwandte der Rosentaube

Einst lebte die Reunion-Taube auf den Maskarenen, eine Inselkette, zu denen das französische Überseedépartement La Réunion, und die Inseln Mauritius und Rodrigues gehören

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Tasmanischer Emu

tasmanischer emu
Tasmanischer Emu: Handgemalte Lithographie, etwa aus dem Jahr 1910 von John Gerrard Keulemans.
Tasmanischer Emu – Steckbrief
lateinische Namen Dromaius novaehollandiae diemenensis, Dromaius diemenensis
englischer Name Tasmanian Emu
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Tasmanien, Australien
Zeitpunkt des Aussterbens 1873

Tasmanischer Emu: Eine Unterart des Großen Emu

Der Tamanische Emu war, wie auch der Schwarze Emu und der Känguru-Insel-Emu, eine ausgestorbene Unterart des noch heute auf dem Festland des australischen Kontinents lebenden Großen Emu.

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Känguru-Insel-Emu

Känguru-Insel-Emu
Eine Illustration des Kanguru-Insel-Emus aus Walter Rothschilds Buch Extinct Birds (1907). Heute geht man davon aus, dass es sich hierbei um den Schwarzen Emu von King Island handelt.
Känguru-Insel-Emu – Steckbrief
lateinische Namen Dromaius novaehollandiae baudinianius, Dromaius baudinianius, Dromaius peroni
englische Namen Kangaroo Island Emu, Dwarf Emu, Lesser Emu
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Känguru-Insel, Australien
Zeitpunkt des Aussterbens spätestens 1836

Entdeckt Anfang des 19. Jahrhunderts, anerkannt 1984

Der einst auf der sich im Süden Australiens befindlichen Känguru-Insel beheimatete Känguru-Insel-Emu ist, wie auch der ausgestorbene Schwarze Emu oder der Tasmanische Emu, nur von wenigen historischen Aufzeichnungen und Museumsexponaten bekannt, wie etwa Resten von Eiern oder Skeletten.

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Schwarzer Emu

schwarzer emu Dromaius ater
Illustration (1834) des Schwarzen Emus aus dem Naturhistorischen Museum in Paris.
Schwarzer Emu – Steckbrief
lateinische Namen Dromaius ater, Dromaius novaehollandiae minor, Dromaius minor, Dromaius novaehollandiae ater
englische Namen King Island Emu, Dwarf Emu, Lesser Emu
ursprüngliches Verbreitungsgebiet King Island, Australien
Zeitpunkt des Aussterbens 1822

Schwarzer Emu – kaum entdeckt, schon ausgestorben

Schwarzer Emu: nur einer von vielen Laufvögeln des australischen Kontinents, der bereits ausgestorben sind. Erst während der französischen Baudin-Expedition zur Erkundung der Küste Australiens, welche im Oktober 1800 startete, wurde der Schwarze Emu 1802 als neue Vogelart identifiziert. Kurz nach ihrer Entdeckung waren die Schwarzen Emus auf King Island ausgerottet; von zwei Tieren, die 1804 in den Pariser Zoo gelangten, starb das letzte 1822.

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