St.-Helena-Riesenohrwurm

st.-helena-riesenohrwurm Labidura herculeana
St.-Helena-Ohrwurm aus dem Jamestown Museum. (© Roger S. Key)
St.-Helena-Riesenohrwurm – Steckbrief
alternative Bezeichnung St.-Helena-Ohrwurm, Sankt-Helena-Ohrwurm, Sankt-Helena-Riesenohrwurm
lateinische Namen Labidura herculeana, Labidura loveridgei
englische Namen Saint Helena Earwig, Saint Helena Giant Earwig, St. Helena Earwig, St. Helena Giant Earwig
ursprüngliches Verbreitungsgebiet St. Helena (Südatlantik)
Zeitpunkt des Aussterbens etwa 1967

St.-Helena-Riesenohrwurm: Der größte Ohrwurm der Welt

Der St.-Helena-Riesenohrwurm war mit 8,4 Zentimetern Länge der einst größte Ohrwurm der Welt. Etwa fünf Zentimeter war sein Körper lang, seine Greifzangen 3,4 Zentimeter. Zum Vergleich: Die meisten anderen Ohrwurmarten sind ein bis zwei Zentimeter lang.

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Felsengebirgsschrecke

felsengebirgsschrecke Melanoplus spretus
Illustration aus dem Jahre 1902. Felsengebirgsschrecken gehören zu den Kurzfühlerschrecken (Caelifera). (© Julius Bien)
Felsengebirgsschrecke – Steckbrief
alternative Bezeichnung Rocky-Mountain-Heuschrecke
lateinische Namen Melanoplus spretus, Calopentus spretus, Acridium spretis, Pezotettix spretus
englischer Name Rocky Mountain Locust
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Nordamerika
Zeitpunkt des Aussterbens 1902

Rekord: Ein Schwarm von 12.500.000.000.000 Tieren

Bei der Felsengebirgsschrecke oder der Rocky-Mountain-Heuschrecke handelte es sich um die größte Heuschreckenart, die noch bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts lebte. Sie erreichte eine Körperlänge von rund drei Zentimetern.

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Stephens-Island-Laufkäfer

Mecodema oconnori, verwandter des stephens-island-laufkäfer
Abbildungen vom Stephens-Island-Laufkäfer sind selten; das Bild zeigt einen Laufkäfer, der derselben Gattung angehört.
Stephens-Island-Laufkäfer – Steckbrief
lateinischer Name Mecodema punctellum
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Stephens Island, Neuseeland
Zeitpunkt des Aussterbens 1931

Stephens Islands einmalige Tierwelt

Der Stephens-Island-Laufkäfer war – wie sein Name andeutet – ausschließlich auf der kleinen Felseninsel Stephens Island heimisch. Stephens Island befindet sich zwischen der Nord- und Südinsel Neuseelands.

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Cascade-Trichternetzspinne

cascade-funnelweb-spider Cascade-Trichternetzspinne
Zeichnung der Cascade-Trichternetzspinne von ihrem Entdecker V. V. Hickman.
(© Hickman 1926)
Cascade-TrichternetzSpinne – Steckbrief
lateinischer Name Hadronyche pulvinator, (Atrax pulvinator)
englischer Name Cascade Funnelweb Spider
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Tasmanien, Australien
Zeitpunkt des Aussterbens 1950er-Jahre

Seit mehr als 50 Jahren keine Spur von der Spinne

Die IUCN listet die Cascade-Trichternetzspinne noch nicht als ausgestorben, aber seit 1995 führt man sie in den Listen des Threatened Species Protection Act als ausgestorben. Der Grund dafür: sie wurde seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts nicht mehr gesichtet.

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Mono-Lake-Tauchkäfer

schwimmkäfer, verwandt mit dem mono-lake-tauchkäfer
Eine Abbildung vom Mono-Lake-Tauchkäfer gibt es nicht. Diese Tafel von 1908 aus Fauna Germanica zeigt unterschiedliche Schwimmkäfer. (© Edmund Reitter)
Mono-Lake-Tauchkäfer – Steckbrief
lateinische Namen Hygrotus artus, (Hygrotus sharpi oder Hygrotus fumatus)
englische Namen Mono Lake Hygrotus Diving Beetle, Mono Lake Diving Beetle
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Mono Lake, Kalifornien (eventuell auch in anderen Bächen, Flussarmen)
Zeitpunkt des Aussterbens frühestens 1984

Er lebte vorwiegend unter dem Wasser

Über den Mono-Lake-Tauchkäfer ist nun wirklich kaum etwas bekannt, außer dass er zur Familie der Schwimmkäfer (Dytiscidae) gehört, von der weltweit rund 3.200 Arten beschrieben sind.

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