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Mono-Lake-Tauchkäfer

schwimmkäfer, verwandt mit dem mono-lake-tauchkäfer
Eine Abbildung vom Mono-Lake-Tauchkäfer gibt es nicht. Diese Tafel von 1908 aus Fauna Germanica zeigt unterschiedliche Schwimmkäfer. (© Edmund Reitter)
Mono-Lake-Tauchkäfer – Steckbrief
lateinische Namen Hygrotus artus, (Hygrotus sharpi oder Hygrotus fumatus)
englische Namen Mono Lake Hygrotus Diving Beetle, Mono Lake Diving Beetle
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Mono Lake, Kalifornien (eventuell auch in anderen Bächen, Flussarmen)
Zeitpunkt des Aussterbens frühestens 1984

Er lebte vorwiegend unter dem Wasser

Über den Mono-Lake-Tauchkäfer ist nun wirklich kaum etwas bekannt, außer dass er zur Familie der Schwimmkäfer (Dytiscidae) gehört, von der weltweit rund 3.200 Arten beschrieben sind.

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Jamaika-Schlanknatter

antigua schlanknatter, verwandte der jamaika-schlanknatter
Da kaum Bilder der Jamaika-Schlanknatter existieren, hier eine Fotografie der Antigua-Schlanknatter, welche ebenfalls zur Gattung Alsophis zählt. Diese Schlangenart existiert noch heute, ist aber in ihrem Bestand gefährdet. (© Wallamalloo69)
Jamaika-Schlanknatter – Steckbrief
alternative Bezeichnung Schwarze Schlanknatter
lateinische Namen Alsophis ater, Hypsirhynchus ater
englische Namen Jamaican Racer, Black Racer
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Jamaika
Zeitpunkt des Aussterbens frühestens 1940er-Jahre

Schwarze Schlanknatter: Sehr selten oder ausgestorben?

Die Jamaika-Schlanknatter gehört zur Familie der Nattern und ist eine von elf Schlanknatterarten der Gattung Alsophis, die alle im Westindischen Raum beheimatet sind oder waren.

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Gelbe Gallwespenschleiche

gelbe gallwespenschleiche
Foto eines Exemplars der Gelben Gallwespenschleiche im Natural History Museum in London. Es wurde vermutlich im 19. Jahrhundert gesammelt.
Gelbe Gallwespenschleiche – Steckbrief
lateinischer Name Celestus occidus
englische Namen Jamaican Giant Galliwasp, Sinking Galliwasp
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Jamaika
Zeitpunkt des Aussterbens frühestens 1851

Gelbe Gallwespenschleiche – Ausgestorben oder vom Aussterben bedroht?

Die Gelbe Gallwespenschleiche war eine nur auf der Insel Jamaika endemische Echsenart, die eine Körperlänge von rund 30 Zentimetern erreichte. Ihre Farbe wurde als Hellbraun mit dunkleren Absetzungen beschrieben. Es heißt, dass die Echse diese Farben durch ein Gelb erweitern konnte, was wiederum ihren Namen erklärt.

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Ilin-Borkenratte

schadenbergs borkenratte, verwandt mit ilin-borkenratte
Bilder von der Ilin-Borkenratte gibt es keine. Diese Illustration aus dem Jahr 1896 von Adolph B. Meyer zeigt Schadenbergs Borkenratte (Crateromys schadenbergi), die heute noch auf den Philippinen existiert und auch zu den Borkenkletterern gehört. (© Adolph Bernhard Meyer)
Ilin-Borkenratte – Steckbrief
lateinischer Name Crateromys paulus
englische Namen Ilin Island Cloudrunner, Ilin Bushy-tailed Cloud Rat
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Ilin Island, Philippinen
Zeitpunkt des Aussterbens frühestens 1953

Ilin-Borkenratte: Nur von einem Exemplar her bekannt

Von der einst auf der nur 47 Quadratkilometer großen Insel Ilin beheimateten Ilin-Borkenratte ist nur ein einziges Exemplar bekannt. Dieses wurde erst 1953 auf der Insel gefunden.

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Tasmanischer Emu

tasmanischer emu
Tasmanischer Emu: Handgemalte Lithographie, etwa aus dem Jahr 1910 von John Gerrard Keulemans.
Tasmanischer Emu – Steckbrief
lateinische Namen Dromaius novaehollandiae diemenensis, Dromaius diemenensis
englischer Name Tasmanian Emu
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Tasmanien, Australien
Zeitpunkt des Aussterbens 1873

Tasmanischer Emu: Eine Unterart des Großen Emu

Der Tamanische Emu war, wie auch der Schwarze Emu und der Känguru-Insel-Emu, eine ausgestorbene Unterart des noch heute auf dem Festland des australischen Kontinents lebenden Großen Emu.

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Känguru-Insel-Emu

Känguru-Insel-Emu
Eine Illustration des Kanguru-Insel-Emus aus Walter Rothschilds Buch Extinct Birds (1907). Heute geht man davon aus, dass es sich hierbei um den Schwarzen Emu von King Island handelt.
Känguru-Insel-Emu – Steckbrief
lateinische Namen Dromaius novaehollandiae baudinianius, Dromaius baudinianius, Dromaius peroni
englische Namen Kangaroo Island Emu, Dwarf Emu, Lesser Emu
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Känguru-Insel, Australien
Zeitpunkt des Aussterbens spätestens 1836

Entdeckt Anfang des 19. Jahrhunderts, anerkannt 1984

Der einst auf der sich im Süden Australiens befindlichen Känguru-Insel beheimatete Känguru-Insel-Emu ist, wie auch der ausgestorbene Schwarze Emu oder der Tasmanische Emu, nur von wenigen historischen Aufzeichnungen und Museumsexponaten bekannt, wie etwa Resten von Eiern oder Skeletten.

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Schwarzer Emu

schwarzer emu Dromaius ater
Illustration (1834) des Schwarzen Emus aus dem Naturhistorischen Museum in Paris.
Schwarzer Emu – Steckbrief
lateinische Namen Dromaius ater, Dromaius novaehollandiae minor, Dromaius minor, Dromaius novaehollandiae ater
englische Namen King Island Emu, Dwarf Emu, Lesser Emu
ursprüngliches Verbreitungsgebiet King Island, Australien
Zeitpunkt des Aussterbens 1822

Schwarzer Emu – kaum entdeckt, schon ausgestorben

Schwarzer Emu: nur einer von vielen Laufvögeln des australischen Kontinents, der bereits ausgestorben sind. Erst während der französischen Baudin-Expedition zur Erkundung der Küste Australiens, welche im Oktober 1800 startete, wurde der Schwarze Emu 1802 als neue Vogelart identifiziert. Kurz nach ihrer Entdeckung waren die Schwarzen Emus auf King Island ausgerottet; von zwei Tieren, die 1804 in den Pariser Zoo gelangten, starb das letzte 1822.

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Beutelwolf

tasmanischer beutelwolf Thylacinus cynocephalus
Männlicher und weiblicher Beutelwolf, etwa 1904 fotografiert im Washington D.C. National Zoo.
Tasmanischer Beutelwolf – Steckbrief
alternative Bezeichnungen Tasmanischer Beutelwolf, Tasmanischer Tiger, Beuteltiger, Zebrahund, Beutelhund
lateinischer Name Thylacinus cynocephalus
englische Namen Thylacine, Tasmanian Wolf, Tasmanian Tiger, Tassie Tiger
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Tasmanien (davor auch australisches Festland und Neuguinea), Australien
Zeitpunkt des Aussterbens 1936

Beutelwolf oder Beuteltiger: Weder Wolf noch Tiger

Die Bezeichnung Beutelwolf mag irreführend sein, denn der Tasmanische Beutelwolf ist weder ein Wolf noch sieht er einem ähnlich. Vielmehr erinnert er aufgrund seines Körperbaus an einen Hund oder Dingo; da die Vorderbeine kürzer als die Hinterbeine sind, ähnelt der Beutelwolf in diesem Punkt sogar einer Katze oder gar Hyäne.

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