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Mauritius-Riesenskink

mauritius-riesenskink / f Leiolopisma mauritiana
Knochen des Mauritius-Riesenskinks, dokumentiert von Hans Gadow im Jahr 1893. Anhand dieser subfossilen Überreste konnten Wissenschaftler das Reptil rekonstruieren.
Mauritius-Riesenskink – Steckbrief
lateinische Namen Leiolopisma mauritiana, Didosaurus mauritianus
englischer Name Mauritian Giant Skink
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Mauritius (Indischer Ozean)
Zeitpunkt des Aussterbens um 1600 oder 1650

Mauritius-Riesenskink – einige Knochen landeten auf dem Müll

Der Mauritius-Riesenskink ist nur von einem unvollständigen Exemplar und einigen vereinzelten Knochen bekannt. Einem Gerücht nach, soll ein ehemaliger Direktor des Mauritian Institute einige Knochen des Reptils weggeworfen haben und Schuld daran tragen, dass es heute kein vollständiges Skelett gibt.

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Weißbrust-Brillenvogel

weißbrust-brillenvogel / Zosterops albogularis
Zeichnung des Weißbrust-Brillenvogels von John Gould (zwischen 1840 und 1848). Gould beschrieb den Singvogel wissenschaftlich als erster im Jahre 1937.
Weißbrust-Brillenvogel – Steckbrief
alternative Bezeichnungen Norfolk-Brillenvogel, Weißkehl-Brillenvogel, Weißbrustbrillenvogel, Norfolkbrillenvogel, Weißkehlbrillenvogel
lateinischer Name Zosterops albogularis
englische Namen White-chested White-Eye, White-breasted Silvereye, Norfolk White-Eye
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Norfolkinsel (Pazifischer Ozean)
Zeitpunkt des Aussterbens frühestens 2006

Weißbrust-Brillenvogel: In jüngster Zeit ausgestorben

Der Weißbrust-Brillenvogel war lediglich in einem fünf Quadratkilometer großen Waldgebiet am Mount Pitt auf der Norfolkinsel heimisch. Die Norfolkinsel liegt östlich von Australien und nördlich von Neuseeland.

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Südliches Wüstenwarzenschwein

Phacochoerus aethiopicus (wüstenwarzenschwein), unterart südliches wüstenwarzenschwein
Die Zeichnung zeigt ein Wüstenwarzenschwein (Phacochoerus aethiopicus) und stammt von Frank E. Beddard (1902). Von der ausgestorbenen Unterart, dem Südlichen Wüstenwarzenschwein, gibt es kaum Bilder.
Südliches Wüstenwarzenschwein – Steckbrief
lateinischer Name Phacochoerus aethiopicus aethiopicus
englischer Name Cape Warthog
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Südafrika
Zeitpunkt des Aussterbens 1870er-Jahre

Das Wüstenwarzenschwein – eine wenig bekannte Tierart

Das Eigentliche Warzenschwein (Phacochoerus africanus) aus Afrika kennt fast jeder, doch weniger bekannt dürfte das Wüstenwarzenschwein (Phacochoerus aethiopicus) sein. Und noch weniger bekannt ist, dass es ein Nördliches und ein Südliches Wüstenwarzenschwein gibt bzw. gab.

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Laysan-Eule

laysan-eule Agrotis-laysanensis
Eine Zeichnung der ausgestorbenen Laysan-Eule aus dem Jahr 1895. Die weiblichen Tiere hatten eine dunklere Färbung als die männlichen.
Laysan-Eule – Steckbrief
lateinische Namen Agrotis laysanensis, Prodenia laysanensis
englische Namen Miller, Miller Moth, Laysan Noctuid Moth
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Laysan (Pazifischer Ozean)
Zeitpunkt des Aussterbens 1911

Mit der Laysan-Eule starb auch der Laysan-Rohrsänger aus

Die Laysan-Eule, ein im Englischen als Miller oder Miller Moth bezeichneter Nachtfalter, war die Hauptnahrungsquelle des Laysan-Rohrsängers oder Laysan Millerbirds. Mit dem Aussterben des Falters verschwand auch der Laysan-Rohrsänger.

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Rodrigues-Nachtreiher

rodrigues-nachtreiher (Nycticorax megacephalus)
Die Illustration des französischen Naturforschers Alphonse Milne-Edwards aus dem Jahr 1875 zeigt verschiedene Knochen des ausgestorbenen Rodrigues-Nachtreihers.
Rodrigues-Nachtreiher – Steckbrief
lateinische Namen Nycticorax megacephalus, Ardea megacephala, Megaphoyx megacephala
englischer Name Rodrigues Night-Heron
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Rodrigues (Indischer Ozean)
Zeitpunkt des Aussterbens Mitte des 18. Jahrhunderts

Französische Entdecker beschrieben den Rodrigues-Nachtreiher zuerst

Bekannt ist der Rodrigues-Nachtreiher vor allem aus einem Reisebericht des französischen Entdeckers François Leguat. Ende des 17. Jahrhunderts machte er sich mit anderen Hugenotten auf zur Insel Réunion.

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Wolterstorff-Molch

wolterstorff-molch / Cynops wolterstorffi
Diese Illustration von George Albert Boulenger aus dem Jahr 1905 zeigt einen weiblichen (unten) und einen männlichen (oben) Wolterstorff-Molch.
Wolterstorff-Molch – Steckbrief
lateinische Namen Cynops wolterstorffi, Hypselotriton wolterstorffi
englische Namen Yunnan Lake Newt, Wolterstorff’s Newt, Kunming Lake Newt
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Yunnan (China)
Zeitpunkt des Aussterbens frühestens 1979

Industrialisierung verdrängte Wolterstorff-Molch

Der Wolterstorff-Molch lebte einst in Gewässern nahe der südchinesischen Großstadt Kunming. Doch als die Volksrepublik China 1949 ausgerufen wurde und die systematische Industrialisierung der Region begann, wurde Kunming zur Industriestadt.

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Kaiserriesenratte

wanderratte (verwandt mit kaiserriesenratte)
Da es kaum Abbildungen der Kaiserriesenratte gibt, hier ein Foto einer Wanderratte (Rattus norvegicus), die heutzutage weltweit vorkommt. (© Hans-Jörg Hellwig)
Kaiserriesenratte – Steckbrief
alternative Bezeichnung Kaiser-Riesenratte
lateinischer Name Uromys imperator
englischer Name Emperor Rat
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Guadalcanal (Pazifischer Ozean)
Zeitpunkt des Aussterbens frühestens 1888

Kaiserriesenratte: Kopf-Rumpf-Länge von 35 Zentimetern

Die Kaiserriesenratte ist lediglich von drei Exemplaren her bekannt, die der britische Naturforscher Charles Woodford zwischen 1886 und 1888 auf der Insel Guadalcanal gesammelt hat. Die pazifische Insel Guadalcanal ist die Hauptinsel der Salomon-Inseln.

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Mauritiusboa

mauritiusboa Bolyeria multocarinata
Eine Zeichnung der Mauritiusboa; entstanden zwischen 1700 und 1880. Die Schlange war im Durchschnitt etwa ein Meter lang.
Mauritiusboa – Steckbrief
lateinische Namen Bolyeria multocarinata, Eryx multocarinata
englischer Name Round Island Burrowing Boa
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Round Island, früher auch Mauritius (Indischer Ozean)
Zeitpunkt des Aussterbens 1975

Mauritiusboa: Extrem kleines Verbreitungsgebiet

Rund 22,5 Kilometer östlich von Mauritius befindet sich die unbewohnte, nur knapp 1,7 Quadratkilometer kleine Insel Round Island. Dort lebte die Mauritiusboa, die zur Familie der Bolyerschlangen (Bolyeriidae) gehört.

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Östliches Hasenkänguru

östliches hasenkänguru lagorchestes leporides
Dieses Bild aus dem Jahr 1853 stammt von John Gould, der das Östliche Hasenkänguru 1841 erstmals wissenschaftlich beschrieb.
ÖStliches Hasenkänguru – Steckbrief
lateinischer Name Lagorchestes leporides
englische Namen Eastern Hare-Wallaby, Common Hare-Wallaby
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Australien
Zeitpunkt des Aussterbens 1890

Östliches Hasenkänguru: Nur so groß wie ein Hase

Mit einer Körperlänge von 50 Zentimetern konnte ein Östliches Hasenkänguru gerade einmal so groß wie ein Hase werden. Allerdings besaß das kleine Beuteltier aus der Familie der Kängurus (Macropodidae) zusätzlich einen etwa 33 Zentimeter langen, muskulösen Schwanz.

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Entenschnabelkärpfling

entenschnabelkärpfling Andrianichthys kruyti
Illustration des Entenschnabelkärpflings aus dem Buch The Fishes of the Indo-Australian Archipelago: V. 4 von Max Weber und Lieven Ferdinand de Beaufort (1922).
Entenschnabelkärpfling – Steckbrief
lateinischer Name Adrianichthys kruyti
englische Namen Duck-billed Buntingi, Duckbilled Buntingi
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Poso-See (Sulawesi)
Zeitpunkt des Aussterbens 1983

Eingeschleppte Fischarten führten zum Verschwinden

Ausgestorben ist der Entenschnabelkärpfling, dessen überhängender Oberkiefer an einen Entenschnabel erinnert, höchstwahrscheinlich durch menschliches Zutun.

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