Vom Aussterben bedroht?

01.07.2008

Abholzung der Regenwälder schreitet ungebremst fort

Filed under: — site admin @ 3:36 pm

In den Jahren von 2000 bis 2005 sind insgesamt 27 Millionen Hektar Regenwald von der Erdoberfläche verschwunden, davon die Hälfte in Brasilien, schreibt die Süddeutsche Zeitung Online heute.
Trotz aller Programme, Aufrufe und Warnungen: Die Abholzung der Tropenwälder schreitet ungebremst voran. Wie Wissenschaftler aus Indonesien und den USA berichten, sind in den Jahren von 2000 bis 2005 insgesamt 27 Millionen Hektar Regenwald von der Erdoberfläche verschwunden. Das sind 2,4 Prozent des gesamten Tropenwaldes.
Damit sei die Abholzungsrate zu Beginn des 21. Jahrhundert noch genauso hoch wie in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die Fläche des neu abgeholzen Regenwaldes ist größer als Großbritannien.
Besonders verheerend sei die Situation in Brasilien, berichten die Forscher um Matthew Hansen von der South Dakota State University in Brookings nach der Auswertung von Satellitendaten.
Fast 48 Prozent der insgesamt neu abgeholzten Fläche entfielen auf das südamerikanische Land ­ viermal mehr als auf Indonesien, das in der Liste der Länder mit den höchsten Waldverlusten als nächstes folgt, stellen die Forscher im Fachmagazin Proceedings der US-Akademie der Wissenschaften fest.
Wie die Forscher weiter berichten, konzentriert sich die Abholzung auf bestimmte “Hotspots”: Außer Brasilien und Indonesien gehören unter anderem Nord-Guatemala, das östliche Bolivien und das östliche Paraguay zu diesen Hotspots. Nur gut fünf Prozent der abgeholzten Wälder entfielen hingegen auf Afrika.
Hansen und seine Mitarbeiter hatten Satellitenbilder mit geringer Auflösung mit hochauflösenden kombiniert. Das sei eine praktikable und zeitgleich kostengünstige Monitoring-Möglichkeit, mit der das Verschwinden der Wälder regelmäßig, sogar jährlich dokumentiert werden könne.
Da Wälder Kohlendioxid speichern, wirkt sich der Verlust der Tropenwälder nachteilig auf den globalen Kohlenstoffgehalt aus und beschleunigt den Klimawandel. Außerdem droht mit der Abholzung ein erheblicher Verlust der Artenvielfalt, da die Tropenwälder Lebensräume mit überdurchschnittlich hoher Artendichte darstellen.

Taucher sichten Riesenwels in Alabama

Filed under: — site admin @ 3:31 pm

Taucher, die eigentlich einen Damm im Walker County Lake inspizieren wollten, kehrten kurz nach dem Abtauchen völlig verängstigt zurück und waren auch nicht wieder ins Wasser zu bringen. Der Grund: Am Grund des Sees wollen sie einen gewaltigen Riesenwels von der Größe eines VW-Käfers gesehen haben und befürchteten, von dem Fisch verschluckt werden zu werden, so Grenzwissenschaft Aktuell.
Wie die Birmingham News berichtet, sind derartige Berichte nicht neu und weder auf den US-Bundesstaat Alabama, noch auf die USA begrenzt. Weltweit kommt es immer wieder zu Berichten von riesenhaften Welsen, deren Größe angeblich selbst Menschen gefährlich werden kann.
An der Existenz von Riesenwelsen hat selbst die Wissenschaft keinen Zweifel, fraglich ist jedoch, ob die Tiere tatsächlich derart bedrohliche Ausmaße annehmen können. Dass die Tiere versuchen alles zu verschlingen, was in ihren Schlund passt, ist ebenfalls anhand zahlreicher Fälle bekannt, wenn etwa selbst größere Wasservögel und kleinere Hunde bei lebendigem Leib verschlungen wurden. Bislang liegt jedoch noch kein bestätigter Bericht vor, in dem ein Mensch von einem Wels verschluckt worden wäre.
Der erst 1930 entdeckte chinesische Mekong-Riesenwels bringt es allerdings immer hin auf bis zu 320 Kilogramm Gewicht und eine Länge von bis zu 2,5 Metern. Entsprechende Exemplare sind jedoch weder in den USA noch in Europa bekannt. Laut den Birmignham News wog der größte in Alabama gefangene “Catfish” rund 55, das größte in den USA gefangene Exemplar 60 Kilo.
Auch in Deutschland kommt es immer wieder zu Berichten über gefräßige Riesenwelse – auch wenn sich diese bislang ebenfalls noch nie an Menschen vergangen haben sollen. Vielen in Erinnerung, ist sicherlich immer noch die Geschichte um “Kuno den Killerwels”, der im Sommer 2001 und für Aufsehen sorgte, als er einen Dackelwelpen im Volksgarten-Weiher von Mönchengladbach verschlungen haben soll. Die Geschichte der schockierten Hundebesitzerin wurde zunächst von vielen belächelt, bis dann Ende Juli tatsächlich ein 1,5 Meter langer und rund 50 Kilo schweres Exemplar tot an der Wasseroberfläche treibend vorgefunden und der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

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