Vom Aussterben bedroht?

11.07.2008

Große Wasserschlage im Medway River?

Filed under: — site admin @ 12:13 am

Mehrere Zeugen wollen im Medway River in der Grafschaft Kent ein bis zu zehn Meter großes, aalartiges Wesen gesichtet haben, so Grenzwissenschaft-Aktuell.
Wie der “Medway Messenger” berichtet, soll das Tier - so übereinstimmende Berichte von Augenzeugen - gegen die Strömung geschwommen sein. Obwohl einige glauben, dass es sich um eine Gruppe von kleinen Schweinswalen gehandelt haben könnte, wollen andere Zeugen mit Sicherheit nur ein einziges, schlangen- oder allförmiges Wesen von etwa zehn Metern Länge und grauer Farbe gesehen haben.
Auch der lokale Kryptozoologe Neil Arnold hat bislang noch keine Erklärung, will aber Verwechselungen mit bekannten Tieren, wie Aalen, Kleinwalen oder Seehunden bislang nicht ausschließen.
Bislang liegen noch keine Fotobeweise einer der Sichtungen vor.

03.07.2008

Aga-Kröten verursachen Todeswelle bei Süßwasserkrokodilen

Filed under: — site admin @ 6:24 pm

In den Umweltschutz-News steht, dass Aga-Kröten, eine invasive Art, eine Todeswelle bei den Süßwasserkrokodilen verursachen.
Forscher der University of Sydney haben einen teilweise massiven Bestandsrückgang bei den Australienkrokodilen (Crocodylus johnsoni) im Northern Territory beobachtet. Dafür verantwortlich macht die Gruppe um den Biologen Mike Letnic die giftige Aga-Kröte (Bufu marinus), die in den 1930er Jahren zur Schädlingsbekämpfung von Südamerika nach Nordaustralien eingeführt wurde und sich seitdem erschreckend schnell west- und südwärts verbreitet hat.
Beim Vergleich mit den Verbreitungsgebieten der Aga-Kröten, die ein auf viele Arten tödlich wirkendes Gift aus Drüsen an Kopf und Rücken ausscheiden, zeigte sich, dass überall dort, wo die “Invasionsfront” der Kröten durchgezogen war, eine enorme Todesrate bei den Krokodilen zu verzeichnen war.
Teilweise waren die Bestände seit dem Jahr 2005 um 77 Prozent zurückgegangen. Diese Zahlen sind für die Forscher sehr beunruhigend. Denn wenn Räuber wie das Australienkrokodil, das an der Spitze der Nahrungskette steht, verschwindet, könne dies “eine ganze Kaskade von Veränderungen im Ökosystem, die schwierig vorherzusagen sind” nach sich ziehen. Die Bestände von Waranen und einigen Schlangenarten hätten die Kröten bereits erfolgreich dezimiert.
Eine Verbindung zwischen der Verbreitung der Aga-Kröten und dem Massensterben der Australienkrokodile aufzudecken, habe sich allerdings als nicht ganz einfach erwiesen, berichtet Letnic. Da die Krokodile die Kröten relativ schnell verdauen sind nur selten Spuren auffindbar. Die “Todeswelle” habe sich aber mit der Krötenwanderung stromaufwärts bewegt, ein Indiz für den Zusammenhang. Zudem würden die Kröten und Krokodile oft in nächster Nähe zueinander gesichtet.
Angesichts der fehlenden Fressfeinde konnten sich die bis zu 26 Zentimeter langen und bis zu 2,5 Kilogramm schweren Aga-Kröten nach ihrer Einfuhr großräumig ausbreiten. Sie gewinnen jährlich 40 bis 50 Kilometer zusätzliches Terrain. Aus einigen tausend eingeführten Kröten, die zur biologischen Schädlingsbekämpfung auf den australischen Zuckerrohrplantagen dienen sollten, sind Schätzungen zufolge nunmehr über 100 Mio. Tiere geworden. In einigen Landesteilen zählen die Kröten gar zu den häufigsten Wirbeltierarten. Versuche, die Ausbreitung der Amphibien zu stoppen, sind bisher erfolglos geblieben.

01.07.2008

Abholzung der Regenwälder schreitet ungebremst fort

Filed under: — site admin @ 3:36 pm

In den Jahren von 2000 bis 2005 sind insgesamt 27 Millionen Hektar Regenwald von der Erdoberfläche verschwunden, davon die Hälfte in Brasilien, schreibt die Süddeutsche Zeitung Online heute.
Trotz aller Programme, Aufrufe und Warnungen: Die Abholzung der Tropenwälder schreitet ungebremst voran. Wie Wissenschaftler aus Indonesien und den USA berichten, sind in den Jahren von 2000 bis 2005 insgesamt 27 Millionen Hektar Regenwald von der Erdoberfläche verschwunden. Das sind 2,4 Prozent des gesamten Tropenwaldes.
Damit sei die Abholzungsrate zu Beginn des 21. Jahrhundert noch genauso hoch wie in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die Fläche des neu abgeholzen Regenwaldes ist größer als Großbritannien.
Besonders verheerend sei die Situation in Brasilien, berichten die Forscher um Matthew Hansen von der South Dakota State University in Brookings nach der Auswertung von Satellitendaten.
Fast 48 Prozent der insgesamt neu abgeholzten Fläche entfielen auf das südamerikanische Land ­ viermal mehr als auf Indonesien, das in der Liste der Länder mit den höchsten Waldverlusten als nächstes folgt, stellen die Forscher im Fachmagazin Proceedings der US-Akademie der Wissenschaften fest.
Wie die Forscher weiter berichten, konzentriert sich die Abholzung auf bestimmte “Hotspots”: Außer Brasilien und Indonesien gehören unter anderem Nord-Guatemala, das östliche Bolivien und das östliche Paraguay zu diesen Hotspots. Nur gut fünf Prozent der abgeholzten Wälder entfielen hingegen auf Afrika.
Hansen und seine Mitarbeiter hatten Satellitenbilder mit geringer Auflösung mit hochauflösenden kombiniert. Das sei eine praktikable und zeitgleich kostengünstige Monitoring-Möglichkeit, mit der das Verschwinden der Wälder regelmäßig, sogar jährlich dokumentiert werden könne.
Da Wälder Kohlendioxid speichern, wirkt sich der Verlust der Tropenwälder nachteilig auf den globalen Kohlenstoffgehalt aus und beschleunigt den Klimawandel. Außerdem droht mit der Abholzung ein erheblicher Verlust der Artenvielfalt, da die Tropenwälder Lebensräume mit überdurchschnittlich hoher Artendichte darstellen.

Taucher sichten Riesenwels in Alabama

Filed under: — site admin @ 3:31 pm

Taucher, die eigentlich einen Damm im Walker County Lake inspizieren wollten, kehrten kurz nach dem Abtauchen völlig verängstigt zurück und waren auch nicht wieder ins Wasser zu bringen. Der Grund: Am Grund des Sees wollen sie einen gewaltigen Riesenwels von der Größe eines VW-Käfers gesehen haben und befürchteten, von dem Fisch verschluckt werden zu werden, so Grenzwissenschaft Aktuell.
Wie die Birmingham News berichtet, sind derartige Berichte nicht neu und weder auf den US-Bundesstaat Alabama, noch auf die USA begrenzt. Weltweit kommt es immer wieder zu Berichten von riesenhaften Welsen, deren Größe angeblich selbst Menschen gefährlich werden kann.
An der Existenz von Riesenwelsen hat selbst die Wissenschaft keinen Zweifel, fraglich ist jedoch, ob die Tiere tatsächlich derart bedrohliche Ausmaße annehmen können. Dass die Tiere versuchen alles zu verschlingen, was in ihren Schlund passt, ist ebenfalls anhand zahlreicher Fälle bekannt, wenn etwa selbst größere Wasservögel und kleinere Hunde bei lebendigem Leib verschlungen wurden. Bislang liegt jedoch noch kein bestätigter Bericht vor, in dem ein Mensch von einem Wels verschluckt worden wäre.
Der erst 1930 entdeckte chinesische Mekong-Riesenwels bringt es allerdings immer hin auf bis zu 320 Kilogramm Gewicht und eine Länge von bis zu 2,5 Metern. Entsprechende Exemplare sind jedoch weder in den USA noch in Europa bekannt. Laut den Birmignham News wog der größte in Alabama gefangene “Catfish” rund 55, das größte in den USA gefangene Exemplar 60 Kilo.
Auch in Deutschland kommt es immer wieder zu Berichten über gefräßige Riesenwelse – auch wenn sich diese bislang ebenfalls noch nie an Menschen vergangen haben sollen. Vielen in Erinnerung, ist sicherlich immer noch die Geschichte um “Kuno den Killerwels”, der im Sommer 2001 und für Aufsehen sorgte, als er einen Dackelwelpen im Volksgarten-Weiher von Mönchengladbach verschlungen haben soll. Die Geschichte der schockierten Hundebesitzerin wurde zunächst von vielen belächelt, bis dann Ende Juli tatsächlich ein 1,5 Meter langer und rund 50 Kilo schweres Exemplar tot an der Wasseroberfläche treibend vorgefunden und der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

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