Vom Aussterben bedroht?

30.04.2008

Riesigen Stachelrochen gefunden

Filed under: — site admin @ 7:24 am

Wie National Geographic Online mitteilt, wurde nahe Thai City ein 4,3 Meter langer Süßwasser-Stachelrochen gefunden. Man entdeckte das Tier am 31. März 2008 im Bang Pakong River in Chachoengsao, Thailand.
Beim Stachelrochen handelt es sich womöglich um den größten Süßwasserfisch der Welt. Sie können bis zu 450 kg erreichen.
Viel ist über die 1989 zum ersten Mal wissenschaftlich beschriebene Art nicht bekannt. So weiß man auch nicht sicher, ob es sich um eine wirkliche Süßwasserspezies handelt, oder ob sich die Art auch ebenso im Salzwasser aufhalten kann.

Eidechse ohne Beine und 13 weitere Wirbeltiere entdeckt

Filed under: — site admin @ 7:10 am

Eine bislang unbekannte Eidechse ohne Beine und 13 weitere Wirbeltiere haben Biologen in der brasilianischen Cerrado Savanne entdeckt, so die Frankfurter Rundschau Online. Das Tier erinnere an eine Schlange und bewege sich kriechend auf dem meinst sandigen Boden fort, teilten die Experten am Dienstag mit. Die Entdeckung sei erstaunlich, weil Eidechsen in der Regel vier voll ausgebildete Beine hätten. Eine bereits bekannte Echsenart ohne Beine ist allerdings die auch Deutschland verbreitete Blindschleiche. Neben der Eidechse entdeckten die Forscher unter anderem einen außergewöhnlich kleinen Specht, eine Kröte und acht Fischarten. Daneben spürte das Team mehr als 400 zumeist bedrohte Arten in der Savanne auf wie den grünen Makifrosch Phyllomedusa azurea. Das baumreiche Grünland ist durch Landwirtschaft massiv bedroht.

Hier gibt es Fotos zu den gefundenen Tierarten.

29.04.2008

Zwei ausgestorben geglaubte Pflanzenarten wiederentdeckt

Filed under: — site admin @ 3:27 pm

National Geographic Online teilt mit, dass im Norden Australiens zwei Pflanzen wiederentdeckt wurden, von denen man angenommen hatte, dass sie bereits ausgestorben sind.
Bei den Entdeckungen handelt es sich um Teucrium ajugaceum, eine Minze mit pinken Blüten, die seit 1891 nicht mehr aufgefunden wurde und seit 1992 als ausgestorben gelistet wird.
Als zweites wurde Rhaphidospora cavernarum wiederentdeckt. Zuletzt gesehen wurde die Pflanze 1873, trotzdem sie eine Größe von bis zu anderthalb Metern erreichen kann und weiß-violette Blüten besitzt.

Zum Fotos: Teucrium ajugaceum (links), Rhaphidospora cavernarum (rechts)

23.04.2008

Mit jeder Art stirbt ein mögliches Medikament

Filed under: — site admin @ 4:13 pm

Die Frankfurter Rundschau Online und Spiegel Online schreiben, dass mit dem Artensterben auch die Hoffnung auf die Entdeckung möglicher Medikamente stirbt. Das Geheimnis für neue Antibiotika, Krebsmedikamente oder Schmerzmittel könne in der Tierwelt zu finden sein, heißt es in der Studie “Sustaining Life”.
Als Beispiel dienen die Magenbrüterfrösche, die in den 80ern in Australien entdeckt worden waren. Sie brüteten ihren Nachwuchs im Magen aus. Der Nachwuchs sondere im Magen der Mutter ein Sekret ab, das die Zersetzung durch Magensäuren und Enzyme verhindere. Erste Untersuchungen nährten die Hoffnung auf ein neues Medikament gegen Magengeschwüre. “Die Studien konnten nicht fortgesetzt werden, weil die beiden Magenbrüterarten ausstarben und die medizinischen Geheimnisse damit für immer verloren gingen”, erklären die Herausgeber der Studie, Eric Chivian und Aaron Bernstein von der Harvard Medical School.

Die Weltnaturschutzunion (IUCN) führt auf der Roten Liste 2007 der bedrohten Tier- und Pflanzenarten 41.415 Arten. 16.306 dieser Arten sind vom Aussterben bedroht - das sind 188 mehr als noch im Jahr 2006. Laut IUCN sind jede vierte Säugetierart, jede achte Vogelart und ein Drittel aller Amphibien bedroht. Dies gelte auch für 70 Prozent der bekannten Pflanzen.
Wissenschaftler befürchten, dass der Klimawandel das Artensterben verschärft. Wenn die Menschen der Erde weiterhin durch Treibhausgasemission einheizen, bedrohe dies die Artenvielfalt, mahnten im Oktober 2007 Forscher um Peter Mayhew von der University of York. Die globale Erwärmung könnte ein Massenaussterben auslösen - weitere könnten folgen.

17.04.2008

Riesenweichschildkröte: Entdeckung eines vierten Exemplares dieser Art

Filed under: — site admin @ 3:44 pm

Spiegel Online teilt mit, dass sich nun zu den drei überlebenden Riesenschildkröten der Art Rafetus swinhoei ein viertes Exemplar gesellt hat. Nach jahrelanger Suche haben Wissenschaftler in Vietnam dieses vierte Tier entdeckt. Ob dadurch das Überleben einer Art gewährleistet werden kann, ist zweifelhaft, zumal sich zwei Tiere derzeit in chinesischen Zoos und ein drittes im Hoan-Kiem-See, im Zentrum Hanois befinden. Der Entdecker des vierten Tieres weigerte sich, den genauen Ort preiszugeben, um das Tier zu schützen.
Ausgewachsen kann die Riesenschildkröte bis zu einem Meter groß und 136 Kilogramm schwer werden - und bis zu 100 Jahre alt. Die Riesenweichschildkröte ist so gut wie ausgestorben, weil sie wegen ihres Fleisches gejagt wurde. Aber auch Umweltverschmutzung und die Einschränkung ihres Lebensraums haben die Riesenweichschildkröte mit an den Rand der Ausrottung gebracht.

Die Riesenweichschildkröte ist nicht die einzige Riesenschildkrötenart, die vom Aussterben bedroht ist. Von der Abingdon-Riesenschildkröte beispielsweise gibt es lediglich noch ein einziges Tier der Art. Im Jahre 1906 gab es noch vier Exemplare der Abingdon-Riesenschildkröte, der amerikanische “Biologe” Rollo Beck tötete jedoch drei davon um ihren Mageninhalt zu untersuchen. Diverse andere Riesenschildkröten sind bereits ausgestorben.

Überlebende des Java-Elefanten auf Borneo entdeckt!

Filed under: — site admin @ 11:54 am

WWF-Deutschland berichtet, dass der seit dem 16. Jahrhundert ausgestorben geglaubte Borneo-Zwergelefant (Elephas maximus) doch noch existiert.
[…] Wie aus einer aktuellen wissenschaftlichen Untersuchung hervorgeht, könnte es sich bei den etwa 1.000 Tieren im malaysischen Bundesstaat Sabah um Nachkommen der bereits vor mehreren hundert Jahren ausgestorbenen Java-Elefanten handeln. Die Forscher vermuten, dass der Sultan von Sulu im 17. Jahrhundert einige der Dickhäuter aus Java als Geschenk für einen befreundeten Herrscher über die heutigen Philippinen nach Borneo gebracht hatte. Dort begründeten die verschifften Elefanten eine eigene Population, die sich bis zum heutigen Tag in den Tieflandwäldern im Nordosten Borneos halten konnte. Allerdings droht ihnen nun dasselbe Schicksal wie ihren Vorfahren auf Java - ihr Lebensraum wird für die Produktion von Gummi, Palmöl und Holz systematisch zerstört.
Die Herkunft der Zwergelefanten im Nordosten Borneos lag bislang völlig im Dunkeln. Diese Elefanten werden nur zweieinhalb Meter groß und sind damit kleiner als ihre asiatischen Vettern. […]
Nun scheint eine Veröffentlichung des renommierten Sarawak-Staatsmuseums auf Borneo zu belegen, dass eine unter der einheimischen Bevölkerung lange gehegte Legende wahr ist: Bevor die Urväter der Borneo-Zwergelefanten auf Java im 16. Jahrhundert ausstarben, gelangten offenbar einige von ihnen in die heutige philippinische Provinz Sulu. Der Sultan von Sulu nahm im 17. Jahrhundert einige Elefanten als Gastgeschenk nach Borneo mit, wo sie sich vermehrten und augenscheinlich bis heute überlebt haben. Auf Sulu selbst wurden die Elefanten im 18. Jahrhundert ausgerottet. […]

12.04.2008

Neues Konzept für Madagaskar

Filed under: — site admin @ 11:10 am

Die Frankfurter Rundschau schreibt, dass die bedrohte und weltweit einzigartige Tier- und Pflanzenwelt auf Madagaskar nun durch eine Verdreifachung der Naturschutzfläche besser geschützt werden soll.
Die Wissenschaftlerin und ihre Kollegen haben die Verbreitung von rund 2300 auf Madagaskar heimischen Arten - viele davon vom Aussterben bedroht - ausführlich ermittelt und ausgewertet. Dabei entdeckten sie, dass auch das zentrale Hochland oder unbewaldete Küstenabschnitte eine überraschend hohe Artenvielfalt beherbergen. Die von ihnen erarbeitete Karte soll nun Grundlage für eine Ausdehnung der Naturschutzgebiete sein.

11.04.2008

Tausende Schwalben sterben in Südafrika

Filed under: — site admin @ 10:58 am

Die Frankfurter Rundschau berichtet, dass zehntausende Schwalben vor ihrem Rückzug nach Europa in Südafrika gestorben sind. Als Indikator sieht man den Klimawandel an.
Das veränderte Klimaszenario war den Schwalben in der Limpono-Provinz, welche an den Krüger-Nationalpark grenzt, zum Verhängnis geworden. Ein plötzlicher Temperatursturz durch eine Kaltfront mit ergiebigen Regenfällen hatte die Schwalben an Auszehrung sterben lassen. Sie hatten kaum noch nach Futter suchen können.
Ein ähnliches Massensterben von Zugvögeln beobachteten Vogelexperten in den vergangenen Jahren immer öfter. “Der Februar wurde früher (in Südafrika) stets als feuchter und der März eher als trockener Monat angesehen, aber nun hat sich die Situation verändert”, betont Gerhard Verdoorn von der Umweltgruppe Birdlife Südafrika.
Minister van Schalkwyk warnte vor “echten und schweren” Konsequenzen auch für die Pflanzenwelt, die wiederum Folgen für die Tiere hätten. Wärmere Temperaturen würden die Schatten und Futter spendenden Blätterdächer der Bäume dürrer werden lassen. Zudem drohe ein sich verschärfender Kampf beim Zugang zu Wasser. Auf dem nach Ansicht von Klimatologen am schlimmsten vom Klimawandel bedrohten Teil Südafrikas - der Kap-Halbinsel - wird zudem der Totalverlust der ökologisch wertvollen Fynbos-Vegetation befürchtet.

08.04.2008

Iberischer Luchs / Pardelluchs in Gefahr

Filed under: — site admin @ 4:19 pm

WWF-Deutschland befürchtet, dass der Tod eines einzigen Iberischen Luchses eine ganze Population im Süden des Donana Nationalparks bedroht.
Mit diesem Tier starb nach Angaben des WWF Spanien nicht nur einer der schätzungsweise letzten 150 Iberischen Luchse, sondern vermutlich auch das letzte männliche Exemplar im Süden des Nationalparks.
Die Iberischen Luchse gelten als die seltensten Wildkatzen der Welt: Nur etwa 150 Tiere haben in zwei spanischen Regionen überlebt. Vor zehn Jahren waren es nach WWF-Schätzungen noch fast fünfmal so viele. Ob die scheuen Katzen überleben werden, hängt davon ab, ob es gelingt ihren Lebensraum dauerhaft zu erhalten.
Auf der Roten Liste werden die Iberischen Luchse als vom Aussterben bedroht geführt. Der WWF befürchtet, dass die Art innerhalb der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts aussterben wird, wenn die finanzielle und politische Hilfe zum Schutz des Lebensraums ausbleibt.

07.04.2008

Frosch ohne Lunge entdeckt

Filed under: — site admin @ 6:23 pm

Scienceticker.info teilt mit, dass Wissenschaftler eine Froschart in Singapur und Indonesien auf Borneo entdeckt haben, die keine Lunge besitzt: Barbourula kalimantanensis. Der Frosch war der Wissenschaft bislang nur in Form zweier Exemplare bekannt. Der kleine Frosch lebt in rasch fließenden, kalten Bächen und scheint seinen gesamten Sauerstoff über die Haut aufzunehmen.
“Die Zukunft dieses Froschs wird durch illegale Goldschürfer bedroht, die von der Gesellschaft ausgegrenzt werden und keine andere Möglichkeit haben, für ihren Lebensunterhalt zu sorgen”, so der Forscher.

Mehr zum Borneo-Barbourfrosch hier.

04.04.2008

Steinkrebs vom Aussterben bedroht

Filed under: — site admin @ 2:30 pm

Frankfurter Rundschau Online berichtet heute, dass der einst weit verbreitete Steinkrebs stark bedroht ist. Vor etwa 35 Jahren wurde der amerikanische Signalkrebs von Schweden nach Deutschland eingeführt. Dieser überträgt die Krebspest, welche für den Steinkrebs tödlich ist.
“Heute gibt es in Hessen nur noch etwa 20 Steinkrebsbestände im Taunus und im Odenwald”, sagte Regierungspräsident Gerold Dieke, um den seit Tausenden von Jahren in Hessen beheimateten Gliederfüßer vor dem Aussterben zu retten.
Man versucht jetzt die Bestände des Signalkrebses zu verringern und ihn als Nahrung vermehrt zu verkaufen, da der Pilzerreger für den Menschen ungefährlich ist. “Völlig abfischen können wir den Signalkrebs wohl nicht”, heißt es weiter. Der Schweden-Import, der künftig auf hessischen Tellern landen soll, ist mittlerweile die am weitesten verbreitete Krebsart in Hessen.

Mehr Infos zum Steinkrebs hier.

Flachgesichtigen Fisch entdeckt!

Filed under: — site admin @ 10:50 am

National Geographic Online teilt mit, dass ein nie zuvor gesehener Fisch entdeckt wurde. Gefunden wurde das Tier im Januar in Indonesien. Der Fisch hat nach vorne gerichtete Augen - wie der Mensch - und krabbelt mehr als dass er schwimmt. Die Wissenschaftler nehmen an, dass dieser faustgroße Fisch eine neue Familie von Fischen repräsentieren könnte. Ansonsten weist er einige Gemeinsamkeiten mit den Anglerfischen auf.

03.04.2008

Rätselhafte Fledermaus-Krankheit

Filed under: — site admin @ 6:41 pm

Spiegel Online berichtet von einer rätselhaften Krankheit, die Fledermäuse in den USA tötet.
Erstmals Anfang 2007 stießen Forscher in vier Höhlen und Minen im Bundesstaat New York auf ausgemergelte Exemplare der geflügelten Säuger. In diesem Frühjahr häufen sich nun die Sichtungen. Inzwischen wurde die Krankheit in 20 Fledermausquartieren in den Bundesstaaten Vermont, Massachusetts und New York nachgewiesen. Eine halbe Million Tiere könnte betroffen sein.
“Dies ist die schlimmste Bedrohung für unsere Fledermäuse, die ich je gesehen habe”, sagt Alan Hicks vom New York State Department of Environmental Conservation. Und selbst deutsche Biologen sind besorgt. “Wir können uns in Europa nicht in Sicherheit wiegen”, sagt Elisabeth Kalko von der Universität Ulm. Noch sei völlig ungeklärt, ob und wie die Krankheit übertragen werde.
Die Forscher rätseln über nie zuvor beobachtete Symptome. Die winzigen Körper sind abgemagert, die Flügel, Ohren, vor allem die Nasen von einem weißen Pilzrasen überwachsen. “Weiße-Nase-Syndrom” nennen die Forscher daher die Krankheit.
Fünf Arten sind betroffen, etwa die Kleine Braune Mausohr-Fledermaus und die bedrohte Indiana-Fledermaus. Die Sterblichkeit liegt bei mindestens 50 Prozent, schätzt Oettingen. Im vergangenen Jahr starben bis zu 90 Prozent der geflügelten Tiere. Mehr als zehn Labors untersuchen nun das Mysterium.

Bestand der Großtrappe hat sich leicht erholt

Filed under: — site admin @ 5:32 pm

Die Frankfurter Rundschau Online macht heute darauf aufmerksam, dass sich die Bestände des größten flugunfähigen Vogels der Welt, der Großtrappe, etwas erholt haben.
In Brandenburg, der deutschlandweit neben dem Grenzgebiet zu Sachsen-Anhalt einzigen Heimat dieser Vögel, ist derzeit die Balz dieser seltenen Tiere zu beobachten. Lange Jahre akut vom Aussterben bedroht, hat sich die Großtrappen-Population wieder leicht erholt. Mit 110 Exemplaren gibt es heute doppelt so viele wie vor zehn Jahren. Aber, für eine Entwarnung ist es noch zu früh.
Die Naturschützer hoffen, dass dann die Population weiter steigt. Ob es jemals so viele Großtrappen werden wie etwa 1939, als allein auf dem heutigen Brandenburger Areal noch 3900 Exemplare lebten, ist aber eher unwahrscheinlich. So warnt denn auch der Landesvorsitzende des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu), Tom Kirschey, vor zu großer Euphorie. “Die Lebensbedingungen für die Trappen werden insgesamt immer schlechter.”
So fehle es ihnen auf den wieder vermehrt gedüngten und deshalb artenarmen Wiesen an den nötigen Insekten. Dabei bräuchten die Hennen laut Kirschey zwischen einem und eineinhalb Kilo Insekten pro Tag für ihre Jungen. “Auch das Verbauen von Landschaften mit Windkraftanlagen und das Verkabeln macht es den Tieren immer schwerer.” Deswegen befürchtet der Nabu-Landeschef: “Wenn das Land in seinen Anstrengungen nachlässt, werden die Trappen in Deutschland aussterben.”

02.04.2008

Letztendlich wurde das Mammut vom Menschen ausgerottet

Filed under: — site admin @ 4:30 pm

National Geographic Online schreibt, dass es vermutlich die Menschen waren, die das Mammut ausgerottet haben. Zwar wurde aufgrund der Klimaveränderungen der Bestand der Mammuts verringert, doch letztendlich war der Mensch am Aussterben der Art schuld, wie eine neue Studie belegt.
Klimatische Veränderungen und Bejagung wurden lange Zeit als Gründe des Niedergangs der Mammuts im Pleistozän (vor etwa 10000 Jahren) angesehen. Der letzte Mammut starb ca. vor 4000 Jahren, so Experten.
Die neuartige Studie kombiniert erstmals Klimaveränderungen und Einfluss des Menschen auf das Mammut. So kam es z.B. aufgrund der Erwärmung zum Ende des Pleistozäns dazu, dass die Menschen in Gegenden wanderten, in denen die Tierart heimisch war.

01.04.2008

Über Plastik.

Filed under: — site admin @ 2:37 pm

Am Freitag war in der Druckausgabe von Aftenposten im Beilagenmagazin ein interessanter Artikel zum Thema Plastetüten, inklusive Fotos, auf denen sich diverse Tiere in Tüten verfangen haben.
Jeder Mensch benutzt etwa 211 Plastetüten jedes Jahr und davon landen nicht wenige in der Natur, so die Hauptaussage des Artikels. Einige Fakten:
* Plaste macht etwa 90 % von all dem aus, was im Meer an Abfall herumschwimmt.
* 20 % des Mülls auf dem Wasser stammt daher, dass er von Schiffen und Ölplattformen ins Wasser geworfen wurde.
* Neun von zehn Seevögeln, die sich ihre Nahrung auf der Wasseroberfläche suchen, sterben, weil sie Plastikmüll essen.
* Eine Untersuchung von Seevögeln ergab, dass diese durchschnittlich rund 44 Plastikgegenstände im Magen haben. Ein Seevogel, der in Belgien gestorben ist, hatte sogar 1603 Plastestückchen als Mageninhalt vorzuweisen.
Als Alternative empfiehlt sich einfach Stoffbeutel zu benutzen, so Aftenposten. Die Natur benötigt rund 100 Jahre, um Plastik abzubauen.

Quelle: Plastposen kveler verden, Aftenposten-magasinet, Nr. 13, 28. mars 2008

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