Neue Antarktis-Arten entdeckt
Spiegel Online berichtet, dass Forscher hundert bislang unbekannte Arten bei einer Expedition in der Antarktis gesammelt haben. Die Meeresforscher waren im Rossmeer nahe Neuseeland unterwegs.
Acht neue Weichtiere, Dutzende weitere bislang nicht bekannte Arten - das ist die vorläufige Bilanz der 2000-Seemeilen-Expedition, die am Donnerstag nach 50 Tagen zu Ende ging. […] Neben den neuen Arten überraschte die Forscher vor allem die Größe der beobachteten Tiere und Pflanzen. Stu Hanchet vom neuseeländischen National Institute of Water and Atmospheric Research berichtete von riesigen Seelilienfeldern, die sich über Hunderte Quadratmeter auf dem Meeresboden erstrecken. “Einige dieser riesigen Seelilienwiesen hat wohl noch niemand zuvor gesehen”, sagte Hanchet.[…]
Den Forschern gingen auch Seesterne von mehr als 50 Zentimetern Größe ins Netz, Quallen mit zwölf Meter langen Tentakeln, riesige Seeschnecken und Seespinnen. Die Bedingungen in der Antarktis sind nach Angaben der Forscher optimal für ein langes Leben und ein großes Wachstum der Tiere: Die Temperaturen sind niedrig, es gibt nur wenige Räuber und der Sauerstoffgehalt des Wassers ist hoch.
