Vom Aussterben bedroht?

30.03.2008

Südinsel-Kokako gesichtet?

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Wie The Nelson Mail berichtet, hat der Amateur-Ornithologe Alec Mine in Neuseeland nahe des Berges Xenicus am oberen Ende des Cobb-Valley einen Vogel erblickt und gehört hat, von dem er glaubt, dass es sich um den ausgestorben geglaubten Südinsel-Kokako handeln könnte.
Die letzte bestätigte Sichtung der Vogelart erfolgte im Jahre 1967 im Teal Creek im Mount Aspiring Nationalpark. Über die Jahre kamen dann diverse Berichte über gehörte Rufe oder Sichtungen auf, zuletzt am oberen Inangahua Valley nahe Reefton im letzten Jahr. Bisher konnte die Existenz des Vogels allerdings nicht bewiesen werden.

Zum Bild: Südinsel-Kokako (oben), Nordinsel-Kokako (unten)
Mehr Infos zum Südinsel-Kokako hier.

29.03.2008

Video: Graugesichtiges Rüsselhündchen

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Bei National Geographic Online gibt es ein Video zum erst kürzlich in Tansania entdeckten Graugesichtigen Rüsselhündchen. Dabei handelt es sich um ein mit den Elefanten verwandtes Säugetier aus der Familie der Rüsselspringer.

Mehr zum Graugesichtigen Rüsselhündchen hier.

28.03.2008

Steigende Bestandszahlen beim Panzernashorn

Filed under: — site admin @ 12:36 pm

National Geographic Online teilt mit, dass eine Zählung der bedrohten Panzernashörner ergeben hat, dass die Zahl der Tiere von 372 im Jahre 2005 auf 408 im Jahre 2008 gestiegen ist. Man geht davon aus, dass die Gründe dafür u.a. in der Einschränkung der Bejagung und den verbesserten Lebensraumbedingungen liegen.
Wilderei und Lebensraumzerstörung führten dazu, dass die Spezies im 20. Jahrhundert fast ausgerottet wurde. Heute leben etwa 2000 Nashörner in Nepal und Nordost-Indien.

27.03.2008

Saiga-Antilope vom Aussterben bedroht

Filed under: — site admin @ 10:57 pm

National Geographic Online schreibt, dass die Saiga-Antilope, welche die Steppen Zentralasiens beheimatet, äußerst stark vom Aussterben bedroht ist, da die Zahl der Tiere in den letzten 20 Jahren rapide abgenommen hat. Gründe dafür waren das in der traditionellen chinesischen Medizin verwendete Horn der Antilopenart. Laut National Geographic sei dadurch der Bestand um 95 % gesunken. Des Weiteren besteht noch die Gefahr des Wasser- und Nahrungsmangels auf der jahreszeitlichen Migrationsroute der Tiere sowie die Lebensraumzerstörung durch Straßenverkehr.

Siehe auch IUCN Red List

Artenreichtum in Borneo

Filed under: — site admin @ 5:41 pm

In der Online-Ausgabe der ZEIT gibt es heute viele sehenswerte Fotos von Tieren aus dem Regenwald Borneos.
“Die Blauäugige Winkelkopfagame (Gonocephalus liogaster) ist nur eine von vielen bizarren Tierarten, die der dichte Dschungel zu bieten hat. Die Wälder Borneos zählen zu den artenreichsten Regionen der Erde. 15.000 Pflanzenarten und 221 Säugetierarten gibt es auf Borneo, 622 Vogelarten, 400 verschiedene Amphibien und Reptilien, darunter etwa 160 Frösche, 140 Schlangen und 80 Eidechsen.”

26.03.2008

Von pflanzenfressenden Eidechsen und Blütenpflanzen

Filed under: — site admin @ 1:19 pm

National Geographic Online schreibt, dass in Japan die älteste, bisher bekannte pflanzenfressende Eidechse entdeckt wurde. Man fand ein 130 Mio. Jahre alten Kiefer und Schädelknochen in der Ishikawa-Präfektur in Japan. Bisher ging man davon aus, dass die älteste pflanzenfressende Eidechse Dicothodon war, die vor etwa 100 Mio. Jahren in Nordamerika lebte. Selbst heute sind pflanzenfressende Eidechsen äußerst selten; nur 3 % der existierenden Eidechsen gehören zu den pflanzenfressenden. Die meisten ernähren sich von Fleisch, Insekten oder einer Kombination aus Fleisch und Pflanzen.
Die neu entdeckte Eidechsenart, Kuwajimalla kagaensis, hatte wahrscheinlich eine Größe von 25 bis 30 Zentimetern Länge.
Aufgrund der Tatsache, dass sich heutige pflanzenfressende Eidechsen von Blütenpflanzen (Angiosperm) ernähren und dass die Zähne der neueren und der neu entdeckten Art übereinstimmen, kann man jetzt wohl davon ausgehen, dass diese Pflanzen schon früher existierten als bisher angenommen - nämlich schon zum Zeitpunkt der Existenz dieser neu entdeckten Echsenart. Die ältesten bisher entdeckten Nachweise für Blütenpflanzen stammten von einem 125 Mio. Jahre alten Fossil aus China.

Berggorillas nach wie vor stark gefährdet

Filed under: — site admin @ 8:27 am

National Geographic Online schreibt, dass die Republik Kongo nun den im Virunga Nationalpark ehemalig tätigen Leiter, Honore Mashagiro, verhaftet hat, nachdem 2007 zehn der seltenen Berggorillas getötet worden waren. Diese Verhaftung stellt einen wichtigen Schritt in Richtung Schutz der Primaten dar.
Das 800 000 Hektar große Virunga bildet das zu Hause für die Hälfte der 700 noch existierenden Berggorillas. Durch Bürgerkriege im Kongo und Ruanda wurde das Gebiet der Virunga-Vulkane regelrecht zum Schlachtfeld.

siehe auch Berggorilla & Regenwald Direkthilfe

23.03.2008

Neue Antarktis-Arten entdeckt

Filed under: — site admin @ 6:56 pm

Spiegel Online berichtet, dass Forscher hundert bislang unbekannte Arten bei einer Expedition in der Antarktis gesammelt haben. Die Meeresforscher waren im Rossmeer nahe Neuseeland unterwegs.
Acht neue Weichtiere, Dutzende weitere bislang nicht bekannte Arten - das ist die vorläufige Bilanz der 2000-Seemeilen-Expedition, die am Donnerstag nach 50 Tagen zu Ende ging. […] Neben den neuen Arten überraschte die Forscher vor allem die Größe der beobachteten Tiere und Pflanzen. Stu Hanchet vom neuseeländischen National Institute of Water and Atmospheric Research berichtete von riesigen Seelilienfeldern, die sich über Hunderte Quadratmeter auf dem Meeresboden erstrecken. “Einige dieser riesigen Seelilienwiesen hat wohl noch niemand zuvor gesehen”, sagte Hanchet.[…]
Den Forschern gingen auch Seesterne von mehr als 50 Zentimetern Größe ins Netz, Quallen mit zwölf Meter langen Tentakeln, riesige Seeschnecken und Seespinnen. Die Bedingungen in der Antarktis sind nach Angaben der Forscher optimal für ein langes Leben und ein großes Wachstum der Tiere: Die Temperaturen sind niedrig, es gibt nur wenige Räuber und der Sauerstoffgehalt des Wassers ist hoch.

19.03.2008

Neue Vogelart in Indonesien entdeckt!

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Wie National Georgraphic Online berichtet, wurde in Indonesien nun ein Vogel namens Togian White-eye entdeckt, der direkt - aufgrund seines extrem kleinen Verbreitungsgebietes - als bedroht eingestuft wurde.
Seit 1997 beobachtete man dieses Tier auf den Togian Islands in Sulawesi.

Mehr zum Togian White-eye hier.

17.03.2008

Massensterben seltener Reptilien / Mehr Nashörner / Wildlachs-Drama

Filed under: — site admin @ 10:50 am

Nur auf die Schnelle, da keine sonderlich schnelle Internetanbindung:

* Rare Reptiles’ Mass Die-Off Due to Poison-Induced Gout

* WWF: 70 Prozent mehr Nashörner in Afrika

* Kollaborierte Bestände: Wildlachs-Drama an der US-Westküste

12.03.2008

Umfassende Flussdelfin-Zählung belegt Verbreitung in allen geeigneten Flüssen

Filed under: — site admin @ 12:56 pm

WWF-Deutschland meldet, was die weltweit größte Flussdelfin-Zählung ergeben hat. Und zwar wurde festgestellt, dass es 3188 Exemplare des bedrohten rosa (Inia) und grauen (Sotalia) Amazon-Flussdelfins gibt.
WWF-Experte Petr Obrdlik: “Wir sind sehr erleichtert, dass wir trotz Wasserverschmutzung, Jagd und dem Bau riesiger Wasserstraßen und Dämme noch in allen geeigneten Verbreitungsgebieten beachtliche Populationen gefunden haben.” Alles in allem schätzt man den Bestand der Amazonas-Flussdelfine auf mehrere zehntausend Tiere.
Weiter heißt es: “Wenn wir verhindern wollen, dass sich die Situation der Amazonas-Delfine so zuspitzt wie bei den asiatischen Flussdelfinen, müssen wir die fortschreitende Umweltzerstörung in Amazonien umgehend beenden. Dank der aktuellen Zählung haben wir nun die erforderlichen Basisdaten, um konkret für die einzelnen Delfin-Vorkommen aktiv zu werden.”
Die Anzahl der asiatischen Flussdelfine wie beispielsweise der Irawadi-Delfine sei, so Obrdlik, bis dato so stark geschrumpft, dass bereits jeder einzelne Todesfall den Erhalt der gesamten Art bedroht.

11.03.2008

Zwergflusspferd fotografiert!

Filed under: — site admin @ 11:26 pm

National Geographic Online berichtete heute, dass das stark bedrohte Zwergflusspferd fotografiert wurde. Das Tier wurde mit einer Bewegungswärmekamera, die von der Zoological Society London (ZSL) aufgestellt wurde, im Sapo National Park in Liberien aufgenommen.
Wissenschaftler hatten schon befürchtet, das diese Tierart in dieser Region ausgestorben ist, nachdem dort zwei brutale Bürgerkriege stattgefunden haben, die Liberas Wälder von fast allen größeren Tieren befreit haben. Es existieren derzeit insgesamt weniger als 3000 Zwergflusspferde in freier Wildbahn, so Ben Collen vom ZSL.

Mehr über das Zwergflusspferd hier.

08.03.2008

Ostsee-Schweinswal in Gefahr

Filed under: — site admin @ 7:01 pm

Umweltverbände halten die bislang eingeleiteten Maßnahmen zum Schutz des Schweinswals in der Ostsee für unzureichend. Nur ein sehr geringer Teil der Fangflotte in Mecklenburg-Vorpommern wird derzeit auf schweinswalfreundlichere Fischfangmethoden umgestellt, sagen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Mecklenburg-Vorpommern, die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäuger (GSM) in einer gemeinsamen Erklärung.[…]
Besorgniserregend sind in jüngster Zeit die Funde toter Schweinswale an der Ostseeküste: ihre Zahl hat sich gegenüber den Werten der letzten 10 Jahre verdreifacht! Fast 60 tote Tiere wurden im Laufe des Jahre 2007 an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns registriert. Diese Zahlen sind erschreckend, denn sie liegen deutlich über der natürlichen Vermehrungsrate. Von der östlichen Unterart des Ostseeschweinswals gibt es nur noch 200 bis 600 Tiere. Damit gehört sie zu den in Europa am stärksten gefährdeten Kleinwal-Populationen.
Der Haupt-Gefährdungsfaktor für den Schweinswal ist die Fischerei mit Grundstellnetzen, in denen die Kleinwale regelmäßig ertrinken. Um diese Gefahr zu reduzieren, können an die Netze so genannte ‘Pinger’, akustische Abschreckungsgeräte, angebracht werden. […]

Mehr auf www.umweltschutz-news.de.

Beck-Sturmvogel wiederentdeckt!

Filed under: — site admin @ 6:51 pm

Wie Kryptozoologie-Online und diverse andere Zeitschriften verlauten lassen, wurde der Beck-Sturmvogel (Pseudobulweria becki) während einer Expedition im Jahre 2007 wiederentdeckt. Der Vogel galt als ausgestorben, da man ihn seit 1929 nicht mehr nachweislich gesichtet hat. Es waren bisher lediglich zwei Museumsexemplare dieser Tierart bekannt.

Mehr über den Beck-Sturmvogel hier.

06.03.2008

Der vom Aussterben bedrohte Kanadische Wolf taucht in Massachusetts auf

Filed under: — site admin @ 7:51 pm

Wie National Geographic Online gestern berichtete, ist der äußerst seltene Kanadische Wolf oder Gray Wolf (Canis lupus occidentalis) im westlichen Massachusetts aufgetaucht. Man hatte die Spezies seit mehr als ein Jahrhundert in diesem Staat nicht mehr gesehen.
Man entdeckte einen 40 kg schweren männlichen Wolf, was die Expertentheorie bestätigt, nach der sich diese bedrohte Tierart in Süd-Kanada und in ländlichen Gebieten New Englands ansiedelt.
Eigentlich wurde der Kanadische Wolf in Massachusetts seit etwa 1840 für ausgestorben erklärt. Ein Tier wurde in Berkshire Country 1918 gesichtet; man dachte allerdings, dass es sich dabei um ein Wolf handelt, der aus Gefangenschaft geflohen ist. Im späten 19. Jahrhundert verschwand der Kanadische Wolf größtenteils aus dem Nordwestteil der Vereinigten Staaten.

Amazonaswald in Gefahr

Filed under: — site admin @ 9:46 am

Die Süddeutsche Online schreibt heute, dass bereits in den nächsten 20 Jahren mehr als 50 Prozent des Amazonaswaldes verschwunden sein könnten: durch Abholzung, Niederbrennen oder Vertrocknen.
Schon die Dürre von 2005 führte zu verheerenden Auswirkungen. Millionen von Fische verendeten und der Amazonas fiel auf den niedrigsten Stand seit Menschengedenken. Das wiederum führte zu mehreren Bränden, weil der Regenwald immer trockener wurde. “Über mehrere Monate brannten tausende Quadratkilometer”, sagt José Marengo vom brasilianischen Klimaforschungszentrum CPTEC.
Wie die Süddeutsche schreibt, handelt es sich womöglich um einen Teufelskreis, in den der Amazonas geraten ist. Klimawandel, wachsende Nachfrage nach Biokraftstoffen, Holz und Fleisch tragen zu den Schäden bei.
Brasilien ist in den vergangenen Jahren zum Agrargiganten geworden. “Präsident Lula da Silva möchte mit Exporten den Staatshaushalt sanieren und subventioniert in großem Stil die industrielle Landwirtschaft”, sagt Martin Kaiser von der Umweltschutz-Organisation Greenpeace.
Billiges Neuland lässt am besten im Regenwald Amazoniens erschließen. So wurden in den letzten Monaten etwa 75000 km² zugunsten von Viehweiden und Sojafeldern vernichtet.
Holz- und Landwirtschaft durchlöchern und zerstören die geschlossen Wildnis. “Sonne und Wind trocknen den Wald durch diese Lücken aus. Feuer greifen dann leichter über”, erklärt der Ökologe Carlo Peres von der Universität von East Anglia.
Es ist zu befürchten, dass am Ende das gesamte Ökosystem kippt und der Regenwald zur offenen Savanne wird. Wann die kritische Schwelle überschritten sein wird, weiß niemand. Einige Ökologen vermuten, dass es kein Zurück mehr gibt, wenn die Waldfläche zu 50 Prozent zerstört ist, andere setzen die Grenze bereits bei 30 bis 40 Prozent Verlust an.
Allerdings gibt es auch Forscher wie Francis Mayle und Mitchell Power von der Universität Edinburgh, die dem amazonischen Regenwald mehr Widerstandskraft zutrauen: “In der Vergangenheit überstand Amazonien deutlich trockenere Phasen”, schreiben sie und erinnern an eine regenarme Periode vor 8000 bis 4000 Jahren.
Auch im Jahre 2005 bildeten die Bäume trotz Trockenheit viele neue Blätter und betrieben sogar mehr Photosynthese als in normalen Jahren. Das nötige Wasser holten die Pflanzen sich durch längere Wurzeln. Wo keine Brände auftraten, kam die Natur gut mit der Dürre zurecht. Für Mayle und Power ist deshalb klar: “Abholzung und Feuer gefährden Amazonien stärker als der Klimawandel.”

05.03.2008

Sechsbeiniger “Hexapus” entdeckt

Filed under: — site admin @ 8:29 pm

In einem britischen Aquarium wurde ein Octopus namens Henry, der sechs statt wie gewöhnlich acht Beine besitzt, entdeckt. Die Besitzer des Aquariums nennen die Kreatur “Hexapus”, da es sich bei Henry um den ersten Octopus mit sechs Beinen handelt.
Henry wurde vor zwei Wochen an der Küste von Wales in einer Hummerfalle gefunden.
Experten sind der Meinung, dass es sich bei der Ursache der fehlenden Gliedmaßen wahrscheinlich am ehesten um eine genetische Mutation handelt. Ein Unfall oder die Entdeckung einer neuen Spezies wird derzeit ausgeschlossen.

mehr dazu auf National Geographic

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