Vom Aussterben bedroht?

29.03.2005

Dem Panda geht das Futter aus

Filed under: — site admin @ 10:06 am


Den Riesenpandas in Westchina droht eine Hungersnot. Die Bambuspflanzen, die ihre Nahrung bilden, sterben ab. Dies sei ein natürlicher Zyklus, der etwa alle 60 Jahre wiederkehre. Im Naturreservat Baishujiang in der Provinz Gansu in Nordwestchina sowie in den Provinzen Sichuan und Shaanxi, wo auch viele Pandas beheimatet sind, hat der Bambus an vielen Stellen angefangen zu blühen, wie die amtlichen chinesischen Medien am Montag berichteten. Nach der Blüte essen die Pandas den Bambus nicht mehr…hier weiterlesen

BIldquelle: it.wikipedia.org

24.03.2005

Bären in Österreich: Folgt Nachwuchs auf den Winterschlaf?

Filed under: — niels @ 2:52 pm

Mit 3 Wochen Verspätung erwachen Österreichs Bären. Bestand muss sich zum Überleben verdoppeln.

Nach Angaben des WWF erwachen Österreichs Bären in diesen Tagen aus ihrem Winterschlaf. Ein Förster entdeckte am vergangenen Montag in Oberösterreich eine Bärenspur im Schnee. Nur etwa 25 bis 30 dieser mächtigen Tiere leben in der Alpenrepublik. Damit die Population langfristig überleben kann, muss sich ihre Zahl nach Einschätzung des WWF verdoppeln. “Leider gab es im vergangenen Jahr keinen Nachwuchs. Ein Jahr davor konnte nur ein Junges nachgewiesen werden konnte. Dieses Jahr sind die Chancen gut.. hier weiterlesen

21.03.2005

Ein Therapieplan für den deutschen Wald

Filed under: — niels @ 8:14 pm

Zum heutigen „Tag des Waldes“ zieht der NABU eine traurige Bilanz: Dem Wald in Deutschland geht es schlecht. Noch nie war der Anteil kranker Bäume so hoch, wie heute. Angesichts der alarmierenden Zahlen fordert der NABU konsequentere Maßnahmen zum Schutz des deutschen Waldes als Nutzungs-, Erholungs- und Lebensraum „Es muss Schluss sein mit den Sonntagsreden von Politikern “, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke… hier weiterlesen

14.03.2005

Alle 62 Millionen Jahre: Massensterben folgt mysteriösem Rhythmus

Filed under: — site admin @ 1:12 pm

Im Abstand von 62 Millionen Jahren kommt es auf der Erde zu einem massenhaften Artensterben. Die Entdeckung amerikanischer Physiker verblüfft die Forschergemeinde. Eine Erklärung für den rhythmischen Exitus gibt es bislang nicht - nur Spekulationen.
“Müssen wir alle sterben?”, fragen Boulevardblätter besorgt, wenn Wissenschaftler eine bald drohende Katastrophe ausgemacht haben… hier weiterlesen

13.03.2005

Tiere des Jahres 2005

Filed under: — site admin @ 12:31 am

Zebraspringspinne ist Spinne des Jahres 2005:

Die von der Arachnologischen Gesellschaft e.V. (AraGes) gekürte Art gehört zur Familie der Springspinnen, von denen in Mitteleuropa 99 Spezies bekannt sind. Der Name ist Programm: Die vier bis sieben Millimeter großen Tiere haben am Hinterleib auffällig schwarz-weiße Streifen und erbeuten Insekten im Sprung… hier weiterlesen

Bildquelle: www.villafrohsinn.de

Bentheimer Landschaf ist die Nutztierrasse des Jahres 2005:

Bis zu 90 Kilogramm bringt ein Bentheimer Landschafbock auf die Waage. Damit ist diese langbeinige Rasse das größte Moor- und Heideschaf. Von einst mehr als 15.000 Zuchttieren ging der Bestand bis 1970 auf gerade mal noch 50 Tiere zurück. Heute sind es zwar wieder 2.500 Zuchttiere, doch erst ab rund 7.500 Stück gelten Nutzrassen als ungefährdet… hier weiterlesen

Bildquelle: www.ag-naturschutz.de

Tigerschnegel ist das Weichtier des Jahres 2005:

Der Tigerschnegel (Limax maximus) ist eine in Deutschland weit verbreitete und häufige, aber der Allgemeinheit doch weitgehend unbekannte Nacktschnecke, die beispielhaft ist für das ambivalente Verhältnis des Menschen zur Tiergruppe der Weichtiere… hier weiterlesen

Bildquelle: www.carphunters.com

Braunbär ist Wildtier des Jahres 2005:

Mit dem Braunbären hat die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild eine optimistische Wahl zum „Wildtier des Jahres 2005“ getroffen, denn Meister Petz ist bei uns bereits vor 170 Jahren ausgerottet worden. In den letzten Jahren wandern aber vermehrt Bären aus dem Süden und Osten in die Alpen ein, so dass es hoffentlich nur eine Frage der Zeit ist, wann der erste Neu-Bär auf deutschem Territorium gesichtet wird. In Österreich werden bereits wieder etwa 25 Braunbären vermutet… hier weiterlesen

Bildquelle: magazin.naturspot.de

Bachforelle ist Fisch des Jahres 2005:

Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) hat die Bachforelle zum Fisch des Jahres 2005 gewählt. Der VDSF will damit nicht nur einen markanten und schönen Fisch der Öffentlichkeit vorstellen, sondern vor allem auf die aktuelle Gefährdung unserer Gewässer und ihrer Bewohner aufmerksam machen. Auch die Bachforelle zählt zu den bedrohten Tierarten… hier weiterlesen


Bildquelle: www.kundelfingerhof.ch

Uhu ist der Vogel des Jahres 2005:

Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben den Uhu zum Vogel des Jahres 2005 gekürt. „Mit dem Uhu haben wir einen Vogel ausgewählt, der wie kaum eine andere Art für einen der ganz großen Erfolge in Sachen Arten- und Lebensraumschutz steht“, sagte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz. Die hierzulande fast ausgerottete größte europäische Eule kommt dank gezielter Artenhilfsprogramme heute wieder bundesweit vor. Trotz der vielerorts stabilen Bestände ist die Population dieses nachtaktiven Greifvogels allerdings regional rückläufig, ohne dass die Ursachen hierfür bekannt sind… hier weiterlesen

Bildquelle: www.eulenmanie.de

Steinhummel ist das Insekt des Jahres 2005
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09.03.2005

Greenpeace-Aktion gegen Delfinsterben im Ärmelkanal

Filed under: — site admin @ 8:14 pm

Jährlich Hunderte tote Meeressäuger durch Gespann-Fischerei

Zwei Aktivisten von Greenpeace sind heute in den englischen Gewässern des Ärmelkanals vor mehrere Fischtrawler geschwommen und haben gegen hundertfachen Delfinmord durch die Gespann-Fischerei protestiert. Die Umweltschützer hatten von Bord des Greenpeace-Schiffes “Esperanza” die ganze Nacht hindurch 16 Schiffe vorwiegend aus Frankreich beobachtet und deren Fischfang dokumentiert. Die Aktivisten fanden am Morgen einen tot an der Oberfläche treibenden Delfin, der schwer verletzt war… hier weiterlesen

Iberischer Luchs ist vom Aussterben bedroht

Filed under: — site admin @ 2:13 pm

Iberischem Luchs droht Ausrottung in wenigen Jahren

Der Iberische Luchs droht als erste Raubkatze seit prähistorischen Zeiten auszusterben. Die Ausrottung der in Südwesteuropas letzten Dschungeln heimischen Großkatzen sei zu befürchten, warnten Artenschützer der portugiesischen Gruppe SOS Lynx bei der Vorstellung einer Studie am Mittwoch. Gab es Anfang des vergangenen Jahrhunderts noch rund 100.000 der Luchse in Spanien und Portugal, so leben demnach nur noch etwa 120 nachtaktive Tiere in freier Wildbahn, unter ihnen etwa ein Dutzend Weibchen im fortpflanzungsfähigen Alter. Die Artenschützer fordern ein radikales Umsteuern der Politik, um den Iberischen Luchs noch zu retten.

Quelle: Yahoo-News vom 09. März 2005

WWF World Wide Fund For Nature

Ein schon älterer Artikel vom 6. April 2003 beschäftigte sich auch schon mit der Bedrohung des Iberischen Luchs:

Der Iberische Luchs - Die seltenste Raubkatze der Welt

In seinem Verbreitungsgebiet, der Iberischen Halbinsel, soll es nur noch 200 bis 300 Artgenossen geben. Der Spanier Jesús Cobo, ein engagierter WWF-Mitarbeiter, kämpft um sein Überleben.
Europaweit ging es den Luchsen in der Vergangenheit an den Kragen. Fast bis zur Ausrottung gejagt, überlebten sie in wenigen Gebieten. Wiederansiedlungsprojekte von Naturschützern konnten den bedrohlichen Trend stoppen. Mittlerweile leben wieder ca. 7000 sogenannte Nordluchse in den ursprünglichen Verbreitungsgebieten… hier weiterlesen

08.03.2005

Erneute Massenstrandungen von Walen und Delphinen nach Militärmanövern

Filed under: — site admin @ 8:11 pm

NATO bereitet dennoch neue Militärübung auf den Kanarischen Inseln vor

Vergangene Woche strandeten an Floridas Küste über 60 seltene Rauzahndelphine. Zeitgleich hatte ein U-Boot der US-Navy dort eine militärische Sonar-Übung durchgeführt. Ein Teil der Tiere konnte zur Pflege in veterinärmedizinische Stationen gebracht werden, viele Delphine verendeten aber noch an Ort und Stelle. Bereits im Januar 2005 strandeten an der Ostküste der USA, im Bundesstaat North Carolina, 37 Grindwale… hier weiterlesen

EU diskutiert Importstopp für Wildvögel

Filed under: — site admin @ 8:04 pm

EU-Umweltministerrat tagt am 10. März – Deutsche Verbände kritisieren Trittins ablehnende Position

Die EU berät diese Woche über ein Importverbot für Wildvögel. Damit folgt sie einer gemeinsamen Deklaration von weit über 200 Tier- und Naturschutzverbänden aus aller Welt. Die EU ist mit Abstand der größte Abnehmer von sog. “Ziervögeln” und importiert jährlich über eine Million Tiere… hier weiterlesen

07.03.2005

Jane Goodall in Frankfurt und in der Presse

Filed under: — niels @ 11:05 pm

Die Frankfurter Rundschau widmet der Schimpansenforscherin ob ihres Vortrags im Zoo der Main-Metropole heute zwei Artikel, die sich lediglich im Wortlaut unterscheiden:

Hallo auf Schimpanesisch
Die Botschafterin der Schimpansen

Finnische Regierung will letzte Urwälder abholzen

Filed under: — site admin @ 8:07 pm

Greenpeace und Sami ziehen Grenze gegen Kahlschlag

Deutsche und finnische Greenpeace-Aktivisten der Urwaldschutzstation in Lappland haben heute damit begonnen, die bedrohten Urwälder bei Inari zu kennzeichnen. Bei arktischem Winterwetter bringen sie zusammen mit den Ureinwohnern Nordfinnlands, den Sami, entlang der Grenze eines 5,5 Quadratkilometer großen Gebietes Schilder an mit dem Hinweis: “Kein Einschlag - wichtiger Rentierwald.” Der Grund für den Protest nördlich des Polarkreises: Die finnische Regierung lässt erneut Urwälder einschlagen… hier weiterlesen

05.03.2005

reasons for hope.

Filed under: — site admin @ 2:35 pm

Gestern Abend in Frankfurt/Main um 20 Uhr im Zoogemeinschaftshaus: Jane Goodall. Reasons for Hope.
Die britische Schimpansenforscherin Jane Goodall war das erste Mal seit 10 Jahren wieder da, um Gründe zur Hoffnung vorzustellen. Gründe dafür, dass diese Welt noch nicht ganz verloren ist. Neben Jane Goodall waren noch etwa 1000 (!) Besucher dort, die ihrem Vortrag beiwohnten.
Der Großteil des Erzählten beschäftigte sich mit ihrem Leben, mit den Anfängen. Wie sie nach Afrika kam und was sie dort entdeckte.
Im Alter von 23 Jahren ging sie, angeheuert von Louis Leakey, nach Tansania, wo sie die Schimpansen studierte. Sie entdeckte Dinge, die bis dahin für die Wissenschaft neu waren. Sie entdeckte, dass die Schimpansen Persönlichkeit haben. Dass sie trauern. Dass sie die selben nonverbalen Kommunikationsformen, ein ähnliches Sozialverhalten, wie der Mensch haben. Dass sie durchaus an einem gebrochenem Herzen sterben können. Sie entdeckte, dass diese Tiere Werkzeuge gebrauchen. Bisher waren Werkzeuggebrauch, das Besitzen einer Kultur und Persönlichkeit Dinge, die allein dem Menschen vorbehalten haben. Sie revolutionierte mit ihren Erkenntnissen die Wissenschaft. Und vielleicht ist es ihr zu verdanken, dass es noch heute Schimpansen gibt.
Jane Goodall ging außerdem auf ihre diversen Hilfsprojekte ein. Durch die Fürsorge und Aufklärung der Bevölkerung in Tansania konnte vielen Einheimischen dort eine neue Lebensgrundlage geschaffen werden.
Sie sagt, es besteht immer Grund zur Hoffnung. Solange Herz und Hirn des Menschen zusammenarbeiten, gibt es Hoffnung.

Weiteres: Jane Goodall Institut Deutschland

“Erst sind es wenige, dann einige Tausend, dann Millionen und stellt Euch vor, alle Menschen würden von jetzt an ihr Verhalten ändern und sich darauf konzentrieren, nicht nur das eigene Leben zu schützen, sondern das auch anderer Lebewesen, dann würde sich die Welt binnen 24 Stunden komplett ändern. So könnten wir theoretisch in wenigen Stunden die Welt in ein paradiesisches Zeitalter führen.”

03.03.2005

Windräder schaden vor allem Rastvögeln

Filed under: — site admin @ 2:01 pm

Neue Studie des Michael-Otto-Instituts im NABU

Wie wirkt sich Windenergienutzung auf die Tierwelt aus? „Ganz kurz gesagt: Es kommt darauf an“ resumiert Dr. Hermann Hötker vom Michael-Otto-Institut im NABU eine vom Bundesamt für Naturschutz in Auftrag gegebene Studie zu den „Auswirkungen regenerativer Energiegewinnung auf die biologische Vielfalt am Beispiel der Vögel und Fledermäuse“. Besonders gefährdet sind demnach Greifvögel wie Seeadler und Rotmilan. Generell sind für Vögel Anlagen an Gewässern und anderen Feuchtgebieten besonders unfallträchtig. Anlagen in der Umgebung von Wäldern stellen wiederum für Fledermäuse eine große Gefahr dar. „In vielen anderen Bereichen ist die Windkraftnutzung je nach Anlagengröße und -verteilung problemloser“, so Hötker.

Der Ausbau der Windenergie ist im Hinblick auf die Auswirkungen auf Vögel und Fledermäuse nicht unumstritten. „Die Ergebnisse der vorgelegten Studie tragen zu einer Versachlichung der Diskussin bei, geben Anhaltspunkte für die Vermeidung von Konflikten und zeigen weiteren Forschungsbedarf auf“, sagt Prof. Dr. Hartmut Vogtmann, Präsident des Bundesamtes für Naturschutz. Die Untersuchung basiert auf einer Auswertung von 127 Einzelstudien aus zehn Ländern. Nicht nur das Unfallrisiko durch Windkraftanlagen wurde darin berücksichtigt, sondern auch ihre Scheuchwirkung auf rastende Vögel. So meiden Gänse, Schwäne und Watvögel die Umgebung von Windkraftanlagen und können dadurch wertvolle Rastgebiete verlieren. Fledermäuse kollidieren überwiegend auf dem Zug oder während der Quartiersuche im Spätsommer und Herbst mit Windkraftanlagen.

Bei den Brutvogelbeständen konnte kein statistisch signifikanter Nachweis von erheblichen negativen Auswirkungen der Windkraftnutzung erbracht werden. Tendenziell werden die Brutbestände von Watvögeln der offenen Landschaft negativ beeinflusst, auf bestimmte brütende Singvogelarten üben jedoch Windkraftanlagen positive Wirkungen aus. Dies wird vermutlich durch sekundäre Effekte wie Habitatveränderungen oder landwirtschaftliche Nutzungsaufgabe in der unmittelbaren Umgebung der Anlagen verursacht.

Bei rastenden Vögeln sind die Auswirkungen deutlich gravierender. Windkraftanlagen üben jeweils signifikante negative Einflüsse auf die lokalen Rastbestände von Gänsen, Pfeifenten, Goldregenpfeifern und Kiebitzen aus. Mit Ausnahme von Kiebitz, Uferschnepfe und Rotschenkel nutzen die meisten Vögel zur Brutzeit auch die unmittelbare Umgebung von Windkraftanlagen, die Minimalabstände betragen selten mehr als 100 Meter. Außerhalb der Brutzeit halten viele Vogelarten der offenen Landschaft Abstände von mehreren hundert Metern zu den Anlagen ein.

Besonders ausgeprägt ist die Störwirkung bei Gänsen und Watvögeln. In Übereinstimmung mit den publizierten umfangreichen Studien ist bei Gänsen von einer Störwirkung von mindestens 500 Metern auszugehen. Die Minimalabstände, die rastende Vögel einhalten, nimmt in den meisten Fällen mit Größe der Anlage zu. Für den Kiebitz ist dieser Zusammenhang statistisch signifikant. Eine generelle Tendenz der „Gewöhnung“ von Vögeln an Windkraftanlagen in den Jahren nach ihrer Errichtung besteht nicht.

„Unsere Ergebnisse stellen keinen Freibrief für den bedenkenlosen Ausbau der Windenergie in Deutschland aus“, erläutert Hötker. „Es kommt auf eine vernünftige Risikoabschätzung im Einzelfall an.“ So sind Windkraftanlagen an Seen, Feuchtgebieten und Wäldern zu vermeiden. Auch sollten wichtige Rastgebiete von Gänsen, Schwänen und Watvögel weiträumig gemieden und Zugkorridore von der Windkraftnutzung freigehalten werden.

Insgesamt wird ein erheblicher Forschungsbedarf diagnostiziert, denn nur wenige Studien werden strengen wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht. Zum Beispiel ist es dringend erforderlich, dass in Deutschland für Vögel und Fledermäuse verlässliche Kollisionsraten an Windkraftanlagen ermittelt werden. Im Übrigen sind die Ergebnisse der Studie in Abhängigkeit vom wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt ständig weiter zu entwickeln.

Quelle: NABU, 3.03.2005

02.03.2005

Natur bleibt trotz Fortschritte weiter bedroht

Filed under: — doreen @ 11:55 am

Mehr als ein Drittel der in Deutschland lebenden Säugetier- und Vogelarten sind in ihrem Bestand gefährdet.

Mehr als ein Drittel der in Deutschland beheimateten Säugetier- und Vogelarten sind in ihrem Bestand gefährdet, jede achte Säugetierart ist bereits ausgestorben oder verschollen. Auch bei den Pflanzen ist bereits fast jede dritte Art gefährdet. Dies sind Ergebnisse der “Daten zur Natur 2004” die vom Bundesumweltministerium und dem Bundesamt für Naturschutz vorgestellt worden sind. Der Datenband gibt einen umfassenden Überblick zur biologischen Vielfalt in Deutschland. Zudem informiert er auch international über den Bestand und die Gefährdung von Arten, Biotopen und Landschaften. “Auch wenn wichtige Schritte eingeleitet wurden, so ist der Zustand unserer Natur nach wie vor alarmierend”, betonte Hartmut Vogtmann, der Präsident des Bundesamtes für Naturschutz.

So ist nach der Roten Liste der Pflanzengesellschaften Deutschlands fast die
Hälfte der Pflanzengesellschaften gefährdet und von den rund 500 Biotoptypen werden über zwei Drittel als gefährdet eingestuft. Hauptgefährdungsursachen für die terrestrischen Biotope sind Intensivnutzung / Nutzungsintensivierung (36,3%), Boden- und Gewässereutrophierung (22,4%) und Eingriffe in den Wasserhaushalt (15,6%).

Auch auf internationaler Ebene bestehe nach wie vor hoher Handlungsbedarf auf. So werde in dem Sonderkapitel zu “biologischer Vielfalt und Klimawandel” deutlich, dass die globale Klimaveränderung eine Ursache für den weltweiten Verlust von biologischer Vielfalt sei. Gleichzeitig könne wiederum der Verlust an biologischer Vielfalt auch den Klimawandel beschleunigen, beispielsweise durch den Rückgang intakter Moore oder den Verlust an Primärwäldern.

Quelle: NABU, 2.03.2005

Der Beutelwolf - Artenschutz und soziale Emanzipation

Filed under: — doreen @ 11:41 am

Sehr interessant:

Der Beutelwolf - Artenschutz und soziale Emanzipation. Ein Text von Utz Anhalt.

2/2005

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