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Es gibt eine sehr große Anzahl
ausgestorbener Säugetiere aus dem letzten Jahrtausend. Die Hauptursachen
für das Verschwinden war die Verfolgung durch den Menschen, die Lebensraumzerstörung
und das Einschleppen von fremden Spezies - besonders auf Inseln.
Auch heute sterben noch Säugetiere aus. So ist beispielsweise der
Chinesische
Flussdelfin nicht weit davon entfernt. Einige Wissenschaftler bezeichnen
die Art schon als "praktisch ausgestorben". Bei einer Expedition
im Dezember 2006 konnten schon keine Tiere dieser Art mehr gefunden werden.
Im August 2007 aber filmte ein Geschäftsmann in China "ein großes
weißes Tier" mit seiner Digitalkamera, welches dann später
als Chinesischer Flussdelfin identifiziert werden konnte. Damit haben
wohl doch noch ein paar wenige dieser Meeressäuger überlebt
- vorerst. Zu den letzten sicher ausgestorbenen Tieren gehören der
Pyrenäen-Steinbock
(2000) oder das Cebu-Pustelschwein
(um 1990/2000).
Die 2007 IUCN Red
List hat 100 Säugetiere (70 Spezies, 30 Subspezies) als ausgestorben
gelistet, aber das sind natürlich nicht alle. Einige Arten sind noch
nicht erfasst worden, da es viele Gebiete auf der Erde gibt, die schwer
zugänglich sind oder aus anderen Gründen. Außerdem gibt
es noch eine Liste von Tieren, von denen man einfach nicht weiß,
wo sie stecken und die als "vermisst" eingestuft werden. Die
IUCN hat noch eine zusätztliche Liste ausgestorbener Säugetiere
veröffentlicht, welche 121 Arten (76 Spezies, 45 Supspezies) aufführt,
die in den letzten Jahren aufgrund des Einflusses durch den Menschen ausgestorben
sind.
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