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Die IUCN
Red List 2007 führt nur 34 Amphibien als ausgestorben, 20 von
diesen waren allein auf Sri Lanka heimisch. Die niedrige Zahl der gelisteten
Tiere lässt sich so erklären, dass der Tod vieler Amphibienarten
noch gar nicht entdeckt wurde.
Neun von 34 Amphibien sind seit etwa 1980 ausgestorben, so zum Beispiel
die Goldkröte
im Jahre 1989 oder der Wolterstorff-Molch
1984. Bei acht von neun ausgestorbenen Arten der letzten Jahre war die
ansteckende Pilzkerkrankung Chytridiomykose, die Amphibien aller Art befällt,
die Ursache für das Verschwinden der Art. Ein Beispiel dafür
ist der Harlekinfrosch,
der in Ecuador beheimatet war und 1988 ausstarb.
Die IUCN hat 122 Amphibien-Spezies als "stark bedroht (wahrscheinlich
ausgestorben)" gelistet. Viele von diesen Amphibien können bereits
ausgestorben sein, da sie ebenfalls in den Regionen leben, in denen die
Pilzerkrankung nachweislich auftrat, in Südamerika (besonders Süd-Mexiko
bis Ecuador), Puerto Rico, Hispaniola, Jamaica, Venezuela, Südbrasilien,
Australin, Indonesien, China, Kena und Tansania. Das Aussterben der Arten,
sobald die Pilzkrankheit zugegriffen hat, geht sehr plötzlich. Es
ist anzunehmen, dass Chytridiomykose mit dem Klimawandel zu tun hat.
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